Fachkonferenz „Starke Partnerschaften, starke Bildung“ im Rahmen des Startchancen-Programms
Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Diskussion darüber, wie Bildungs- und Erziehungspartnerschaften nachhaltig gelingen können. Ziel der Veranstaltung war es, den Austausch zwischen Schulen, kommunalen Vertretungen, außerschulischen Akteur*innen und Elternvertretungen zu stärken und gemeinsam neue Perspektiven für eine bedarfsgerechte Bildungsarbeit zu eröffnen.
Bedarfsgerechte Bildung durch Kooperation
Ein zentrales Element der Konferenz war das Themencafé, in dem unter anderem der Frage nachgegangen wurde, welche Haltung es braucht, um die Zusammenarbeit mit Familien zu intensivieren. Expert*innen aus verschiedenen Bildungsbereichen brachten dazu ihre Erfahrungen und Perspektiven ein. Die vorgestellten Praxisbeispiele für die Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen und Familien reichten von niedrigschwelligen Angeboten wie Elterncafés bis hin zu verbindlichen Beteiligungsgremien. Zudem wurde erörtert, welche Gelingensbedingungen erforderlich sind, um Bildung ganzheitlich und lebensnah zu gestalten.
Darüber hinaus stand die Frage im Fokus, wie Bildungsaspekte sinnvoll mit anderen Aspekten des Lebens von Kindern und Jugendlichen zusammengedacht werden können. In diesem Kontext kristallisierte sich heraus, dass eine offene und wertschätzende Haltung und ein Begegnen auf Augenhöhe eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schule und Familien sind. Außerdem ist es maßgeblich, dass alle Beteiligten – von der Schulleitung über Lehrkräfte und das Sekretariat bis hin zu Sozialarbeiter*innen – bereit sind, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und eine Aufgeschlossenheit gegenüber der Lebensrealität der Familien zu zeigen.
Für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit bedeutet das, die Ressourcen und Stärken, aber auch Herausforderungen von Familien und jungen Menschen zu erkennen und diese ernst zu nehmen.
Danke an unsere Mitwirkenden
Ein besonderer Dank gilt den Vertreter*innen der:
• Brüder-Grimm-Grundschule Mülheim an der Ruhr
• Landeselternkonferenz NRW
• Elternnetzwerks NRW – Integration miteinander e.V.
• QUA-LIS zu ElternMitWirkung NRW
• Anette Eichler von der Stabsstelle Bildung der Stadt Bochum für ihren wertvollen Input zur kommunalen Bildungsarbeit.
Unser Fazit:
Nur durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Akteur*innen können nachhaltig gerechte Bildungschancen für Kinder und Jugendliche geschaffen werden.
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