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Transfer Area-Based Reform. Herausgeforderte Schulen sozialräumlich unterstützen (TAB Ruhr)

Ein Pilotprojekt im Bereich Lehrkräftefortbildung in der Metropolregion Ruhr

Im Überblick

Lehrkräfte an herausgeforderten Schulen stehen im Mittelpunkt dieses RuhrFutur-Projekts. Das Ziel ist die grundlegende Verbesserung des Fortbildungsangebots für Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen.

Dies geschieht vor allem über eine vertiefte interviewbasierte Erhebung von Fortbildungsbedarfen und die aktive Einbeziehung der teilnehmenden Projektschulen in die Planung der landesweit organisierten Lehrkräftefortbildung. Zudem wird anhand der geplanten Bedarfserhebung an den Projektschulen ein gemeinsames Webinar-Angebot entwickelt. So können bereits im Projektverlauf Fortbildungswünsche umgesetzt werden.

Durch die sozialräumliche Vernetzung der Projektschulen sowie die Einbindung der Bedarfe, Ressourcen und Potentiale werden die Schulen zu einer starken Stimme für die Fortbildungs- und Schulentwicklungsplanung im Land.

Das Projekt Transfer Area-Based Reform. Herausgeforderte Schulen sozialräumlich unterstützen (kurz: TAB Ruhr) wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Es ist auf zwei Jahre angelegt und läuft bis zum 31. Dezember 2024.

Warum mitmachen?

Unser Angebot für die Schulen

  • Aktive Prozessbegleitung bei der Vernetzung mit relevanten Stakeholdern aus der Lehrkräftefortbildung und sozialräumlich unterstützenden Kooperationspartnern

  • Sozialräumliche Vernetzung zum Aufbau eines stabilen und langfristigen Unterstützungsnetzwerks

  • Unmittelbare Unterstützung durch passgenaue Webinar-Angebote aus dem RuhrFutur-Programm und Raum für konkrete Fortbildungswünsche

  • Möglichkeit, die Entwicklung des Fortbildungsangebots in NRW aktiv mitzugestalten und den Schulen in herausgeforderten Lagen eine bedeutende Stimme zu geben

  • Peer-Learning durch Austausch mit Preisträgerschulen und weiteren Schulen in herausfordernder Lage

  • optionale Workshops zur sozialräumlichen Vernetzung

Das erwartet die Schulen

  • Ein vertiefendes Interview zur Erhebung des Fortbildungsbedarfs

  • Einbindung über Arbeitsgruppen-Sitzungen und Treffen mit der Projektkoordinierungsgruppe

  • Vernetzung mit einer weiteren Schule in herausfordernder Lage in sozialräumlicher Nähe

  • Einbindung bei der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die zukünftige Lehrkräftefortbildung

Die Ausschreibung

Bewerbungsschluss für alle Schulen ist der 19. Februar 2023.
Für die Teilnahme an diesem Projekt können sich Schulen im Ruhrgebiet und in ganz NRW bewerben, die die folgenden Voraussetzungen mitbringen:
Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises (alle Schulformen), die mindestens in Sozialindexstufe 4 eingestuft sind.

 

 
 
Grundschulen, die mindestens in Sozialindexstufe 6 eingestuft sind.

 

Gemeinsam Wirken

RuhrFutur befindet sich in einem kontinuierlichen Austausch mit nahezu allen für Schule und Lehrkräftefortbildung verantwortlichen staatlich-kommunalen Institutionen sowie weiteren relevanten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Grundlage für eine Einbindung aller Akteur*innen in das Projekt, die eine genuine Verantwortung für die Lehrkräftefortbildung haben.

Das gemeinsame Ziel der Beteiligten ist es, die Schul- und Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen der Schulen zu verbessern, um allen Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet faire Chancen auf Bildungserfolg zu ermöglichen.

Alle praktischen Erfahrungen, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen werden in Transferprodukten gebündelt und zielgruppenspezifisch kommuniziert.

Gefördert von
 

Ansprechpartner*in
Elena Angerstein
Elena Angerstein
Projektleitung „TAB Ruhr“ I Handlungsfeld Schule
0201–177878-280
elena.angerstein@ruhrfutur.de
Portrait Berna Özdek
Berna Büyüknisan
Projektmanagerin Handlungsfeld Schule
0201–177 878-42
berna.bueyueknisan@ruhrfutur.de