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Sprachförderung durch naturwissenschaftliche Experimentierangebote (Teil 1)

Termin:
23. Februar 2023
- Uhr
Ort:
Online - Sie erhalten den Link nach der Anmeldung.
Referent*in:
Prof. Dr. Gisela Lück (Universität Bielefeld, Fakultät für Chemie)
Diese Veranstaltung richtet sich an:
pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Grundschullehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und weiteres interessiertes Personal an Schule 

Informationen

Bei vielen Kindergarten- und Grundschulkindern besteht bekanntermaßen ein hoher Sprachförderbedarf: Nicht erst seit den jüngsten Ergebnissen der IQB-Bildungstrends wissen wir, wie wichtig die Förderung von sprachlichen Basiskompetenzen in Kindergarten und Grundschule ist. Sprachliche Kompetenzen sind vor allem deshalb so wichtig, weil von ihnen ganz entscheidend die Bildungschancen abhängen.

Neben den konventionellen Sprachfördermaßnahmen bieten auch handlungsorientierte Angebote einen guten Zugang zur Sprachförderung, vor allem dann, wenn diese Angebote das Interesse der Kinder wecken.

Dies trifft auf alltagsnahe, naturwissenschaftliche Experimente mit überraschenden Phänomenen zu, da diese immer auch einen guten Sprechanlass bieten. Voraussetzung für den Einsatz der Experimentierangebote ist vor allem, dass die Durchführung für die Kinder völlig gefahrlos ist und dass für das Experimentieren preiswerte Alltagsmaterialien Verwendung finden.

Die Sprechanlässe sind vielfältig: Wie heißen die Gegenstände, die zum Experimentieren benötigt werden? Wie wird das Experiment durchgeführt? Was habe ich beobachtet?
Vor allem die Formulierung der eigenen Beobachtung fordert jedes Kind zum Sprechen heraus – egal, wie hoch dazu die Hürde ist.

Im ersten Teil der Webinar-Reihe werden didaktisch-methodische Vorgehensweisen zur Förderung der Kindergarten– und Grundschulkinder bei Sprechanlässen zu naturwissenschaftlichen Experimenten thematisiert. Dabei steht zunächst nur ein einziges naturwissenschaftliches Themenfeld im Mittelpunkt, an dem die unterschiedlichen Sprachfördermöglichkeiten demonstriert werden.

Der zweite Teil setzt die Teilnahme des ersten Webinars unbedingt voraus! Aufbauend auf Teil 1 werden anhand eines weiteren naturwissenschaftlichen Themenfelds die Inhalte übertragen. Zudem werden die Sprechanlässe um den Aspekt der Vermutung (Hypothesenbildung) erweitert, bei dem die Kreativität der Kinder gefragt ist. Hier können aber auch Hilfestellungen bei der Satzbildung eine strukturelle Unterstützung liefern.

Die mit den Kindern gemeinsam erarbeitete Deutung der naturwissenschaftlichen Experimente bildet den vorläufigen Abschluss der Sprachförderung.

Im Sinne eines Portfolios können die naturwissenschaftlichen Experimente nun – für Kindergartenkinder als Zeichnungen für Grundschulkinder als Zeichnung mit Beschriftung und textlicher Ausgestaltung – dokumentiert werden.

Zum Abschluss des Webinars wird auf die didaktischen Aspekte des Storytellings und der sog. Animismen eingegangen.

Alle Termine im Überblick:
23.02.
09.03.
*jeweils von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Eine Anmeldung ist für jeden Termin einzeln nötig.

 

 

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