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Naturwissenschaftliche Phänomene begreifen – Sprachförderung durch Experimentieren

Mittwoch, 24. Februar 2021
Uhr bis
Uhr
Zoom Webinar - Sie erhalten den Link nach der Anmeldung

Für diese Veranstaltung gibt es keine Anmeldemöglichkeit (mehr).

Informationen

Naturwissenschaftliche Bildung nimmt im Kindergarten- und Grundschulbereich einen immer größeren Raum ein. Kindergartenkinder und Grundschüler*innen zeigen Interesse an Naturphänomenen und das eigenständige Experimentieren spielt dabei eine besonders große Rolle. 

Mit der Heranführung an naturwissenschaftliche Themen bietet zugleich auch die Möglichkeit zur Sprachförderung an: Die Benennung der Materialien, die für ein Experiment benötigt werden, die Formulierung der Beobachtung und die Deutung des Naturphänomens erfordern die genaue Verwendung von Begriffen. Auch das Forscherheft eignet sich im Sachunterricht als Sprach- und Schreibgelegenheit.

Über den sprachlichen Aspekt während des Experimentierens hinaus werden auch didaktische Methoden des Storytellings – also die Einbettung des Naturphänomens in einen erzählenden Kontext – sowie des animistischen Deutens – d.h. der Beseelung der Naturphänomene - angesprochen. Zudem wird anhand einiger Beispiele aufgezeigt, welche Fehlvorstellungen durch unzutreffende sprachliche Ausdruckweisen entstehen können. So sind z.B. Begriffe wie ‚nichts’ oder ‚weg’ naturwissenschaftlich irreführend. Nichts gibt es nicht!
Während des Webinars werden Experimentierangebote gezeigt, die parallel auch von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Hause durchgeführt werden können.

Referentin: Prof. Dr. Gisela Lück (Universität Bielefeld, Fakultät für Chemie)