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Fachtag "Gelungene Elternkooperation von Anfang an – Utopie oder Wirklichkeit?"

Termin:
23. November 2021
- Uhr
Ort:
Zoom Webinar - Sie erhalten den Link nach der Anmeldung

Die Anmeldung für diese Veranstaltung finden Sie weiter unten.

Informationen

Für eine gute Entwicklung und eine Förderung der Kinder ist es unabdingbar, dass alle Bezugspersonen des betreuten Kindes miteinander im Austausch stehen. Nur durch einen engen Austausch, eine intensive Zusammenarbeit und Abstimmung von Erziehungszielen und -praktiken kann es zu einer Kontinuität zwischen öffentlicher und privater Erziehung kommen. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen folgende Fragen diskutieren: Wie gelingt eine gute Bildungspartnerschaft von Anfang an? Wie wird Vertrauen aufgebaut? Wie begegnet man den diversen familiären Lebenswelten der Kinder mit Akzeptanz? Welche Ressourcen bringen die Eltern ein? Wie können kindliche und frühkindliche Entwicklungsbedingungen in Familien durch wechselseitige Abstimmung von Erziehungszielen und -stilen sowie durch Partnerschaft verbessert werden? 
 

Ablauf    

12:30 Uhr  Einlass (Zoom)
13:00 - 13:15 Uhr Begrüßung und Einführung durch Ursula Günster-Schöning (Moderation) und Delia Temmler (RuhrFutur)
13:15 – 14:15 Uhr   Impulsvortrag: "Im besten Interesse des Kindes - Kinderrechte und Erziehungspartnerschaft"
Eltern und Fachkräfte sollen ihr Handeln am Wohl des Kindes orientieren. Was bedeutet dies für eine Zusammenarbeit gleichwertiger, aber ungleicher Partner? Wie können Eltern für die Rechte ihrer Kinder begeistert werden? Was tun, wenn es zu Konflikten kommt?
Prof. Dr. phil. Jörg Maywald 
mit anschließendem Pädagogiktalk (15 Min.) 
14:15 – 14:30 Uhr   Pause
14:30 – 15:30 Uhr    Impulsvortrag: "Durch Partizipation in der Eingewöhnung einen gelingenden Start in Kindertagespflege und Kita erreichen" 
Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen werden Anforderungen, Herausforderungen und Bedürfnisse für einen gelungenen Übergang von der Familie in die frühkindliche Bildungsinstitutionen formuliert und dabei innovative Konzepte in den Blick genommen. 
Prof. Dr. Marjan Alemzadeh  
mit anschließendem Pädagogiktalk (15 Min.) 
15:30 – 15:45 Uhr   Pause  
15:45 – 16.00 Uhr   Gemeinsame Interaktion nach der Pause und Vorstellungen der Workshops 
16:00 – 17:00 Uhr  Workshops*
17:00 – 17:20 Uhr Zusammenführung der Ergebnisse
17:20 – 17:30 Uhr Abschluss und Verabschiedung

 

  

*Workshops von 16:00 bis 17:00 Uhr:
(Sie können an einem der drei Workshops teilnehmen. Bitte geben Sie in der Anmeldung Ihre 1. und 2. Priorität an. Wir versuchen, diese bei der Zuteilung zu berücksichtigen.)

Workshop 1: “Kommunikationstechniken, arbeiten an der eigenen Haltung” 
Gespräche mit den Eltern gehören zum Arbeitsalltag und sind in vielen Fällen konstruktiv. Aber wie sieht es aus, wenn pädagogische Fachkräfte und Eltern/Erziehungsberechtigte unterschiedliche Wahrnehmungen und Zielvorstellungen haben? Kommunikationstechniken funktionieren nur, wenn Sie eine positive innere Grundhaltung haben bzw. erlangen und diese auch leben. So gelingt eine gute Beziehung zu den Gesprächspartner*innen.  
(Dipl.-Psychologin Helen Hannerfeldt) 

Workshop 2: “Kinderstuben – Großtagespflegestellen mit besonderem Profil. Eine Bildungsinstitution für Kinder und Eltern?!” 
Kinderstuben sind ein frühzeitiges und niedrigschwelliges Angebot für Kinder im Alter zwischen einem Jahr und vier Jahren, insbesondere aus Familien in herausgeforderten Lagen.  In diesen wohnortnahen Großtagespflegestellen betreuen drei Tagespflegepersonen höchstens neun Kinder. Die Eltern werden über Einzelberatungs- und Gruppenangebote in die pädagogische Arbeit einbezogen. Im Rahmen dieses Workshops wird das Konzept der Kinderstuben vorgestellt und die Wichtigkeit des Bezugs der Eltern in Bildungsprozessen gemeinsam diskutiert.  
(Meryem Sönmez, RuhrFutur)  

Workshop 3: “Elternkooperation neu entdecken – trotz Corona” 
Die Corona-Krise stellte Kita-Fachkräfte, Tagesmütter und -väter sowie Familien vor große Herausforderungen. Eltern, Betreuungspersonen und Sorgeberechtigte waren gezwungen, individuelle Lösungen zu finden, wie sie zum einen ihre Erwerbstätigkeit und die Betreuung ihrer Kinder vereinbaren konnten und zum anderen miteinander in Kontakt und Austausch bleiben konnten. Vielleicht stellen Sie heute fest, dass Strukturen der Elternbeteiligung, die vorher schon funktioniert haben, auch jetzt schnell wieder „hochgefahren“ werden können. Womöglich merken Sie aber auch, wo es (noch) hakt und wo Sie sich ganz neue Wege überlegen müssen, um Eltern, Sorgeberechtigte und weitere Betreuende der Kinder anzusprechen und zu beteiligen. Lassen Sie uns darüber ins Gespräch kommen.  
(Ursula Günster-Schöning, Coach und Prozessbegleiterin) 


Referent*innen:
Prof. Dr. Marjan Alemzadeh (Professorin an der Hochschule Rhein-Waal im Studiengang Kindheitspädagogik)
Prof. Dr. phil. Jörg Maywald (Experte für Kinderrechte und Kinderschutz)  
Ursula Günster-Schöning (Coach und Prozessbegleiterin) 
Helen Hannerfeldt (Diplom-Psychologin, Coach und Beraterin) 
Meryem Sönmez (Projektmanagerin RuhrFutur) 
Delia Temmler (Projektleitung RuhrFutur) 

Dieser Fachtag richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Interessierte.

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Beispiel: Schule an der Musterstraße