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students@school

Die Corona-Pandemie hat immense Auswirkungen auf Schule und Bildung. Denn dort, wo Schule als Ort von physischer Begegnung und Bildung wegfällt, kommen ungleiche Ressourcen in den Elternhäusern stärker zum Tragen. So wurden manche Kinder intensiv begleitet. Bei anderen mangelte es bereits an der technischen Grundausstattung.

Wie funktioniert das Programm students@school?

Das Ziel von „students@school“ ist es, die Schüler*innen dabei zu unterstützen, Lernrückstände in den Basiskompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen) abzubauen und die Schüler*innen in der Entwicklung ihrer Kompetenzen zu stärken. Dazu vermittelt das Programm qualifizierte Studierende als Lernbegleiter*innen an Schulen in Nordrhein-Westfalen. Diese unterstützen bedarfsorientiert und vor Ort die Lehrkräfte in den Jahrgangsstufen 1–6.

Das Programm wird gefördert durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landesprogramms „Ankommen und Aufholen für Schülerinnen und Schüler“.
 

Herausforderungen: 

  • unterschiedliche Ausstattung und Unterstützung der Schüler*innen in den Zeiten des Wechsel- und Distanzunterrichts

  • Lernrückstände besonders häufig bei Schüler*innen aus benachteiligten sozialen Kontexten

  • Corona verstärkt Lernrückstände in den sprachlichen und mathematischen Basiskompetenzen

  • Verschärfung der leistungsbezogenen Ungleichheiten in der Pandemie

Perspektiven & Ziele: 

  • qualifizierte Studierende zur Unterstützung für die Jahrgangsstufen 1–6 an Schulen bringen

  • gezielte Förderung der Basiskompetenzen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik

  • Vernetzung von Studierenden und Schulen 

  • digitale Weiterbildung der Lernbegleiter*innen

  • bedarfsgerechter Einsatz und Praxiserfahrungen für Lehramtstudierende

Gemeinsam Wirken: RuhrFutur vernetzt Hochschulen, Schulen und Kommunen 

Ohne die zahlreichen Partner wäre die Umsetzung eines solchen Programms nicht möglich: Im Sinne von „Gemeinsam Wirken“ bringt RuhrFutur mit students@school Bildungsakteure an einen Tisch, um gemeinsam den Herausforderungen im Bildungssektor zu begegnen.

In enger Kooperation mit den Zentren für Lehrerbildung (ZfL/PSE) der beteiligten Hochschulen übernimmt RuhrFutur die Koordination des gesamten Programms ebenso wie die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch zwischen den Hochschulen, Kommunen und Schulen.
 

„Die Auswirkungen der Pandemie im gesamten Bildungssystem sind weitreichend.
Bildungsgerechtigkeit für alle jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft ist dabei aus unserer Sicht der zentrale Maßstab für alle Aktivitäten. In diesem Sinne werden wir mit ‚students@school‘ an unsere langjährigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Schulen, Kommunen, Hochschulen sowie der Landesregierung anknüpfen.“
Dr. Oliver Döhrmann, RuhrFutur-Geschäftsführer
Icon einer Schule

337 Schulen

nehmen am Programm teil (Stand 16. März 2022)

1.100 Studierende

haben sich bereit erklärt, in Schulen zu unterstützen (Stand 16. März 2022)

Zeitlicher Ablauf

Wann startet das Programm und wie lange läuft es? 
Das Programm startete Ende 2021 mit einer Pilotphase. Bewilligt ist das Programm bis zum 31. Dezember 2022. 

Wer sind die  Kooperationspartner? 
Die Kooperationspartner in der Pilotphase sind die Zentren für Lehrerbildung der Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund und Universität Duisburg-Essen. Das Programm wird stetig um weitere Kooperationspartner erweitert.

Wer fördert das Programm? 
Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“. 

Wie viele Stunden werden die Studierenden wöchentlich eingesetzt? 
Die Studierenden werden je nach persönlicher Situation bis zu 19 Stunden pro Woche eingesetzt. Im Mittel rechnen wir mit einem Einsatz von ca. 7 Stunden pro Woche. 

Wie werden die Studierenden für ihre Aufgabe qualifiziert? 
Die Studierenden erhalten eine 20-stündige digitale Qualifizierung. Diese besteht aus 5 Modulen. Zusätzlich nehmen die Studierenden an einer Supervision teil.

An welchen Schulen werden die Studierenden eingesetzt? Wer entscheidet, welche Schulen und welche Studierenden teilnehmen? 
Als Maßstab soll die Sozialindexstufe der Schule gelten. Über einen Matching-Algortihmus, mit dem die angegebenen Bedarfe (z.B. Fächer) und Präferenzen der Schulen mit den Voraussetzungen und Präferenzen auf Seiten der Studierenden abgeglichen werden können, wird ein Vorschlag zur Zuteilung vorgenommen. Auf Basis dieses Vorschlags entscheiden die Kommunen und die Zentren für Lehrerbildung an den Universitäten gemeinsam. 

Aktuelles

10. Februar 2022
Eine großartige Resonanz! Der NRW-weite Transfer des RuhrFutur-Programms „students@school“ läuft sehr gut an. Das Programm bringt Studierende als Lernbegleiter*innen in Schulen.
27. Januar 2022
„students@school“ bringt qualifizierte Studierende in Schulen, um Schüler*innen dabei zu unterstützen, die in der Pandemie entstandenen Lernrückstände aufzuholen. Schulen und Studierende in NRW können sich jetzt bewerben!

Sie sind Studierende*r und möchten am Programm teilnehmen?

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Weiterführende Literatur
Ansprechpartner*in

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Zur Pressemeldung

Zur Reportage des Deutschen Schulportals

Tanja Helmig
Tanja Helmig
Leitung Handlungsfeld Hochschule
0201–177878-13
tanja.helmig@ruhrfutur.de
Portrait von Farina Nagel
Dr. Farina Nagel
Leitung Handlungsfeld Schule
0201–177878-24
farina.nagel@ruhrfutur.de