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students@school

Die Corona-Pandemie hat immense Auswirkungen auf Schule und Bildung. Denn dort, wo Schule als Ort von physischer Begegnung und Bildung wegfällt, kommen ungleiche Ressourcen in den Elternhäusern umso stärker zum Tragen. So wurden manche Kinder intensiv begleitet. Bei anderen mangelte es bereits an der technischen Grundausstattung.

Lernlücken in Mathematik und Sprache schließen
Wir haben deshalb students@school ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms vermitteln wir qualifizierte Studierende an Schulen in Nordrhein-Westfalen, um Schüler*innen in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 vor Ort bedarfsorientiert zu unterstützen. Dabei steht die Förderung der sprachlichen und mathematischen Basiskompetenzen der Schüler*innen im Vordergrund.

students@school ist ein Programm des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW und von RuhrFutur in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, Technischen Universität Dortmund sowie Universität Duisburg-Essen.
Logo RuhrUniversität Bochum
Logo TU Dortmund
LOGO UDE

Wann startet das Programm und wie lange läuft es? 
Wir beginnen in Kürze mit einer Pilotphase. Bewilligt ist das Programm bis zum 31.12.2022. 

Wer sind die weiteren Kooperationspartner? 
Die weiteren Kooperationspartner sind in der Pilotphase die Zentren für Lehrerbildung der Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund und Universität Duisburg-Essen. 

Wer fördert das Programm? 
Gefördert wird das Programm vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“. 

Wie viele Stunden werden die Studierenden wöchentlich eingesetzt? 
Die Studierenden werden je nach persönlicher Situation bis zu 19 Stunden pro Woche eingesetzt. Im Mittel rechnen wir mit einem Einsatz von ca. 7 Stunden pro Woche. 

Wer kann sich bewerben? 
Bevorzugt berücksichtigt werden Lehramtsstudierende im Masterstudiengang, idealerweise mit den Fächern Deutsch, Englisch oder Mathematik. Bewerben können sich aber auch Studierende folgender Studiengänge: 

  • Bachelor-Studiengänge mit der Option Lehramt ab dem 5. Fachsemester 

  • Studierende pädagogisch oder sozialwissenschaftlich ausgerichteter Studiengänge (Bildungs-/ Erziehungswissenschaften, Förderpädagogik, Sozialwissenschaft, Soziale Arbeit, Soziologie, Psychologie) – im Master oder Bachelor ab dem 5. Fachsemester  

  • Studierende der Germanistik, Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Anglistik / Amerikanistik oder der Mathematik bzw. anderen MINT-Fächern, sofern Zusatzqualifikationen oder Praxiserfahrungen im pädagogischen oder didaktischen Bereich oder aus der Jugendarbeit vorliegen – im Master oder im Bachelor ab dem 5. Fachsemester 

Illustration: Lehrer steht vor Tafel

Wie werden die Studierenden für ihre Aufgabe qualifiziert? 
Die Studierenden erhalten eine 20-stündige, digitale Qualifizierung. Diese besteht aus 5 Modulen. Zusätzlich nehmen die Studierenden an einer Supervision teil.

An welchen Schulen werden die Studierenden eingesetzt? Wer entscheidet, welche Schulen und welche Studierenden teilnehmen? 
Als Maßstab soll die Sozialindexstufe der Schule gelten. Momentan wird ein „Matching-Tool“ programmiert, mit dem die angegebenen Bedarfe (z.B. Fächer) und Präferenzen der Schulen mit den Voraussetzungen und Präferenzen auf Seiten der Studierenden abgeglichen werden können. Auf Basis der Übereinstimmung dieser Kriterien kann ein Vorschlag für die Zuordnung der Studierenden an die Schulen erstellt werden. Auf Basis dieses Vorschlags entscheiden die Kommunen und die Zentren für Lehrerbildung an den Universitäten gemeinsam. 

Wann können sich interessierte Studierende / Schulen über dieses Tool anmelden?
Wir arbeiten derzeit mit verschiedenen Partnern mit Hochdruck daran, dieses Tool fertigzustellen. Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr starten und die Studierenden dann zum 2. Halbjahr an den Schulen eingesetzt werden können.

 


Bleiben Sie auf dem Laufenden! Wir informieren Sie, sobald eine Anmeldung möglich ist: 

Name
Beispiel: Schule an der Musterstraße

Kontakt

Sabine Rehorst
Presse | Kommunikation
sabine.rehorst@ruhrfutur.de

Handlungsfelder