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Litera(Fu)tur: Leseförderung von Klein bis Groß

Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Germanistischen Seminars der Universität Siegen, des Instituts für Germanistik – Literaturwissenschaft/-didaktik der Universität Duisburg-Essen und von RuhrFutur

Die Veranstaltungsreihe

Lesen ist eine zentrale Schlüsselkompetenz, die Kindern und Jugendlichen nicht nur den Zugang zu fantastischen literarischen Welten eröffnet, sondern sie auch an der Gesellschaft teilhaben lässt. Können Kinder reflektiert lesen, Inhalte einordnen und bewerten, dann steigen ihre Bildungschancen. Lesen findet auf unterschiedlichen Ebenen statt und muss sensibel gefördert werden – sowohl bei kleinen wie auch bei großen Leser*innen.

An dieser Stelle setzt die neue (Online-)Veranstaltungsreihe Litera(Fu)tur an. Sie ermöglicht konkrete Begegnungen mit Literatur – in einem Forum, dass die Teilnehmenden mit Autor*innen von Kinder- und Jugendbüchern zusammenbringt.

Das Ziel von Litera(Fu)tur ist es, Bildungsangebote im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur zu fördern und den Blick für didaktische Problemlagen sowie wissenschaftliche Fragestellungen zu schärfen.

Die öffentlichen Veranstaltungen finden seit August 2021 einmal im Monat statt, immer donnerstags, von 16.30–18.00 Uhr (Zoom). Anmeldungen sind jeweils erforderlich.

Die Referentinnen:
Dr. Jana Mikota, Universität Siegen,
Dr. Nadine J. Schmidt, Universität Siegen,
Dr. Bettina Oeste, Universität Duisburg-Essen.

Die Gäste:
jeweils ein/e Kinder- und/oder Jugendbuchautor*in.
Alle beteiligten Autor*innen lesen, im Verlauf der jeweiligen Veranstaltung, aus ihren Werken.

Ankündigungen

Kristina Andres
Wunschtierbilder für ukrainische Kinder und die Rettung ukrainischer Kinderliteratur

Wann: 26. Januar 2023, 16.30–18.00 Uhr

Die Kinderbücher der Illustratorin und Autorin Kristina Andres sind im ukrainischen Krokusverlag, Charkiw, erschienen. Seit Beginn des Krieges unterstützt Kristina Andres Verlagsmitarbeiter*innen und zeichnet Wunschtierbilder für ukrainische Kinder.

Im Gespräch lernen wir nicht nur ukrainische Kinderliteratur kennen, sondern auch die Bilderwelten der Illustratorin.

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(Foto: privat)

Maren Gottschalk
Fräulein Steiff, Sophie Scholl, Frida Kahlo und andere „große“ Frauen: Biografien für Jugendliche

Wann: 23. Februar, 16.30–18.00 Uhr

Individuelle Lebensgeschichten und persönliche Erfahrungen begeistern nicht erst im Zeitalter von Social Media. Auf dem Buchmarkt war bereits einige Jahre zuvor ein Anstieg an (auto-)biografischen Neuerscheinungen zu verzeichnen.

Am Beispiel ihrer Sophie Scholl-Biografie sprechen wir mit Maren Gottschalk über das Potenzial biografischer Texte für das historische Lernen und für die soziale und personale Identitätsbildung junger Leser*innen.

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(Foto: © Sandy Craus / fotografieonair)

Johannes Herwig
Hoffnung, Aufbruch, Veränderung: Über Jugendkulturen, politische Bildung und Demokratieförderung

Wann: 30. März, 16.30–18.00 Uhr

„Wir brauchen mehr Geschichtsunterricht“, titelte Die Zeit am 27. Januar 2020 einen Artikel und monierte, dass Schüler*innen immer weniger Wissen über die Ereignisse im 20. Jahrhundert haben.

Mit der Lektüre zeitgeschichtlicher Jugendromane erfolgt historisches Lernen und nicht nur Schüler*innen werden für Fakten sensibilisiert und Geschichte erlebbar gemacht. Zugleich machen die Romane klar: Geschichte ist auch immer ein Zusammenspiel aus dem Heute, dem Gestern und dem Morgen. Wie erzählt man also Jugendlichen über vergangene Zeiten? Was erzählt man ihnen? Darüber sprechen wir mit dem Jugendbuchautor Johannes Herwig.

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Nadia Budde
Bilderbücher und die Apps dazu

Wann: 27. April, 16.30–18.00 Uhr

Unter phonologischer Bewusstheit wird die Fähigkeit verstanden, sich auf die formale und lautliche Beschaffenheit der Sprache einlassen zu können. Sie gilt als wichtige Vorläuferfähigkeit für das Lesen- und Schreibenlernen und ist in der Regel ausgeprägter bei Kindern, die mit Büchern aufwachsen.

Welchen Beitrag die anspruchsvollen Bilderbücher von Nadia Budde dazu leisten und welche Möglichkeiten sich zudem durch den Einsatz der dazugehörigen App ergeben, darüber sprechen wir mit der Autorin und Illustratorin.

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(Foto: © Christian Reister)

Chantal-Fleur Sandjon
„Die Sonne, so strahlend und Schwarz“: Diversitätsgerechte Perspektiven im Jugendbuch

Wann: 25. Mai, 16.30–18.00 Uhr

Die afrodeutsche queere Schriftstellerin und Spoken-Word-Künstlerin Chantal-Fleur Sandjon hat mit Die Sonne, so strahlend und Schwarz einen vielfältigen Versroman für Jugendliche konzipiert, der von einer jungen woman of color erzählt.

In unserem Gespräch mit der Autorin steht ihr Roman im Mittelpunkt, aber auch die Frage nach Diversität auf dem aktuellen Buchmarkt.

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Markus Lefrançois
„Ich versuche das so ins Bild zu setzen, dass Kinder…nicht erschrecken“ oder: Wie werden Märchenbilderbücher illustriert?

Wann: 15. Juni, 16.30–18.00 Uhr

Märchen gehören nach wie vor zum traditionsreichen Kanon der Kinderliteratur. Umso mehr erfreut es, dass die Märchenbilderbücher aus dem Reclam Verlag große Lust machen, (wieder) auf Märchenentdeckungsreise zu gehen!

Markus Lefrançois hat – neben vielen weiteren Illustrationstätigkeiten – bereits eine Vielzahl an Märchenbilderbüchern illustriert: von Dornröschen über Aschenputtel bis hin zu Hänsel und Gretel. Er verleiht den Märchen einen besonderen Charme, der Jung und Alt in den Bann zieht.
Wir sprechen mit dem Künstler über die Herausforderungen der Illustration speziell von Märchenbilderbüchern und fragen auch nach dem Potential dieser Bilderbücher für den Bereich der Leseförderung.

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(Foto: privat)

Rückblick

„Seefahrer*innen warten nicht auf Rückenwind, sie lernen zu segeln.“
Das starke Kind in den Büchern von Charlotte Habersack

Wann: 15. Dezember 2022

Ayse Bosse: „Ganz schön traurig“. Tod und Trauer in der Kinderliteratur

Wann: 24. November 2022
[E]ine wunderbare und bezaubernde Trauerstunde.“ (Eine Teilnehmerin)

Kirsten Boie: Alle müssen lesen lernen!

Wann: 27. Oktober 2022
Infos zur Veranstaltung und Autorin.

Barbara Zoschke: Literarisches Lernen durch kreatives Schreiben

Wann: 22. September 2022

Katharina Bendixen: Von Umweltzerstörung und staatlicher Macht. Das Potential von Jugendliteratur untersuchen

Wann: 25. August 2022

Will Gmehling: Vom familiären Zusammenhalt

Wann: 23. Juni 2022

Kathrin Schrocke: Kinder- und Jugendliteratur 2.0

Wann: 19. Mai 2022
Zu dem Padlet von Kathrin Schrocke zu „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ geht es hier entlang.

Stefanie Taschinski: Von familiären Vielfalten

Wann: 28. April 2022

Sarah Jäger: Adoleszenzromane

Wann: 24. März 2022
Weitere Infos zur Veranstaltung und über die Bücher von Sarah Jäger.

Uticha Marmon & Doro Kaltenbacher: Zuhören muss auch gelernt werden

Wann: 17. Februar 2022

Dirk Reinhardt: Von Flucht und Hackern. Komplexe Themen spannend gestalten

Wann: 20. Januar 2022
Weitere Infos zur Veranstaltung, zum Autor und seinen Büchern.

Andrea Karimé: Begegnungen mit anderen Lebenswelten in der Literatur – alles neu, aber doch vertraut?

Wann: 16. Dezember 2021

Uwe-Michael Gutzschhahn: Von Mäusen und Häusern oder – so wichtig ist Lyrik für Kinder

Wann: 18. November 2021
Weitere Infos zur Veranstaltung und ein Gedicht.

Martin Baltscheit: Comic als Literatur für Kinder

Wann: 28. Oktober 2021
Martin Baltscheit hat unter anderem auch aus seinem neuen Kindercomic „Herr Elefant & Frau Grau gehen in die große Stadt“ gelesen.
Hier finden Sie das entsprechende Video.

Frank M. Reifenberg: Leseförderung für Jungs – Einblicke in die Arbeit eines Autors

Wann: 23. September 2021
Hier geht es zu einem Interview, das wir mit dem Autor geführt haben.

Judith Allert: Auf den Anfang kommt es an. Zur Bedeutung von Erstleseliteratur

Wann: 19. August 2021

Kontakt

Sabine Rehorst
Presse | Kommunikation
sabine.rehorst@ruhrfutur.de
0201–177828-26

Delia Temmler
Leitung Handlungsfeld Frühkindliche Bildung
delia.temmler@ruhrfutur.de
0201–177828-18