Bildungsnews aus der Metropole Ruhr

UNESCO Learning City Award für Gelsenkirchen

Gelsenkirchen erhält den UNESCO Learning City Award 2017. Mit dem Preis werden Städte für ihre nachhaltige Entwicklung im Bereich Bildung und lebenslanges Lernen geehrt. Gelsenkirchen habe sich vor allem durch die Einbindung von Akteuren, die vielseitigen Projekte zur Förderung des Zugangs zu Bildung und die Einrichtung eines Monitoring-Verfahrens hervorgetan, so die Jury. Insgesamt werden 16 Städte auf vier Kontinenten ausgezeichnet. Gelsenkirchen war bereits 2016 von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für seine herausragenden Programme im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden.

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Hochschule Ruhr West zeichnet Talentschulen aus

Talentierte Schülerinnen und Schüler des Heinrich Heine Gymnasiums in Bottrop und des Städtischen Gymnasiums in Mülheim Broich werden noch intensiver bei der Studien- und Berufsorientierung begleitet – dafür sorgt das TalentScouting der Hochschule Ruhr West. Im Dezember unterzeichneten Bottroper, Oberhausener und Mülheimer Schulen einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit der Hochschule Ruhr West. Sichtbar wird die Kooperation jetzt auch mit einer Plakette, die das Bottroper Heinrich Heine Gymnasium und das Städtische Gymnasium in Mülheim Broich vor kurzem überreicht bekommen haben.

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Sechs neue Ruhrgebietskommunen bei KeKiz

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Modellphase geht "Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen" nun in die erste Stufe des landesweiten Ausbaus. Weitere 22 Kommunen sind ab sofort Teil der Landesinitiative, darunter mit Bochum, Bottrop, Herne, Mülheim, Dinslaken und dem Kreis Recklinghausen sechs Ruhrgebietskommunen. Zusammen mit den 18 Kommunen aus dem 2012 gestarteten Modellvorhaben umfasst das Netzwerk jetzt insgesamt 40 Kommunen.

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TU Dortmund: Sprachkurse für Flüchtlinge gestartet

Die TU Dortmund unterstützt Flüchtlinge beim Einstieg in das Studium. Am 9. Januar starteten die ersten studienvorbereitenden Deutschkurse für geflüchtete junge Menschen, die sich für ein Studium an der TU Dortmund interessieren. Gefördert werden die Kurse durch das Landesprogramm NRWege ins Studium in Form von Stipendien. Insgesamt erhält die Universität in den kommenden vier Jahren rund 850.000 Euro durch das Programm. Ein Kurs dauert zehn Wochen. Nach der Pilotphase können insgesamt 240 Plätze im Jahr vergeben werden.

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156 Millionen Euro für Duisburger Schullandschaft

Die Stadt Duisburg investiert in den kommenden vier Jahren rund 156 Millionen Euro in die Sanierung und Ausstattung ihrer Schulen. 86 Millionen Euro kommen aus dem Landesprogramm Gute Schule 2020, weitere Mittel stammen unter anderem aus dem Maßnahmenpaket KIDU. Investiert werden soll vor allem in die energetische Sanierung von Schulgebäuden, die Ausstattung von Fachräumen, notwendige Baumaßnahmen aufgrund der Inklusion sowie in den Ausbau der IT-Breitbandanbindung.

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IR und Universitätsallianz Ruhr kooperieren

Der Initiativkreis Ruhr und die Universitätsallianz Ruhr haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Das Unternehmensbündnis nimmt die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund und die Universität Duisburg-Essen in seinen Mitgliederkreis auf. Im Mittelpunkt der Kooperation stehen der Knowhow- und Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, die Förderung wissens- und technologiebasierter Gründungen sowie der Austausch zwischen jungen Führungskräften und Wissenschaftlern.

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Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets

Das Ruhrgebiet bildet heute eine der dichtesten und vielfältigsten Wissenschaftslandschaften der Welt. Eine interdisziplinäre Vortragsreihe der Forschungsplattform "Wissenschaftsgeschichte des Ruhrgebiets" nimmt Entwicklungen, Strukturen, Institutionen und Akteure der regionalen Wissenschaftsgeschichte in den Blick und setzt sich zum Ziel, neue Perspektiven auf dieses Forschungsfeld zu eröffnen.

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5. Oberhausener Bildungskonferenz

Unter dem Motto „Bildung gemeinsam verantworten“ findet am 24. November 2016 die 5. Oberhausener Bildungskonferenz statt. Die Konferenz befasst sich mit der Gestaltung einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft vor dem Hintergrund des 2015 vom Rat der Stadt verabschiedeten „Leitbildes Bildung“. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungsbedarfe für eine zukunftsfähige Bildungslandschaft unter Berücksichtigung des Leitbildes und der Ziele der regionalen Bildungslandschaft bestehen.

Flyer

IQB-Bildungstrend 2015

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aus NRW schneiden im bundesweiten Kompetenzvergleich in den Fächern Deutsch und Englisch nur mäßig ab. Zu diesem Ergebnis kommt der IQB-Bildungstrend 2015, der Ende Oktober von der Kultusministerkonferenz vorgestellt wurde. Laut der Studie belegen Nordrhein-Westfalen und damit auch das Ruhrgebiet bei den Deutsch-Kompetenzen (Lesen, Zuhören, Orthografie) seiner Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse im Länder-Ranking nur einen Platz im Mittelfeld. Am IQB-Bildungstrend 2015 (vormals „IQB-Ländervergleich 2015“) nahmen mehr als 37.000 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus über 1.700 Schulen in allen 16 Ländern in der Bundesrepublik Deutschland teil. Der Zeitraum der Datenerhebung erstreckte sich von Mitte April bis Mitte Juni 2015.

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Veranstaltung zu Bildungsaufstieg

Bildungserfolg und sozialer Aufstieg sind immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängig. Doch wie können Chancengleichheit und Bildungsaufstieg nachhaltig gefördert werden? Wo bestehen institutionelle Barrieren im Bildungssystem und was können Politik, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen tun, um sie zu beseitigen? Diesen und ähnlichen Fragen geht die Veranstaltung „Chancen schaffen Aufstieg“ am 3. November an der Ruhr-Universität Bochum nach. Zu Gast sind unter anderem NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die RuhrFutur-Geschäftsführerin Ulrike Sommer. Organisiert wird die Veranstaltung vom Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Programm zum Download (pdf)