Bildungsnews aus der Metropole Ruhr

Für mehr Lehrkräfte in den Schulen

Damit sie in NRW-Schulen arbeiten können, gibt es an der RUB ein Programm für geflüchtete Lehrkräfte. Lehrerinnen und Lehrer, die aus ihren Heimatländern geflüchtet sind, können sich an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für den Einsatz an Schulen in NRW fortbilden. Sie haben mit dem Programm „Lehrkräfte plus“ die Chance, ihren Beruf in Deutschland wiederaufzunehmen. Dabei konzentriert sich das Angebot auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Unterrichtsfächern Englisch, Mathematik, Französisch, Chemie, Sport und Physik. Im Sommersemester 2020 startet der dritte Jahrgang des Programms in Bochum.
Bewerbungen für die 25 Teilnahmeplätze werden ab dem 30. September 2019 angenommen. Weitere Informationen gibt es hier, u.a. kann das Bewerbungsformular heruntergeladen werden.

Ruhrkonferenz im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

Bevor entschieden wird, welche der 75 Projektvorschläge in Leitprojekte der Ruhr-Konferenz münden, bittet die NRW-Landesregierung die Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Verbände um Rückmeldungen.

Unter dem Motto „Menschen machen Metropole – Die Ruhr-Konferenz im Dialog“ kommen bei zwei öffentlichen Townhall-Diskussionen mit Ministerpräsident Armin Laschet Bürgerinnen und Bürger zu Wort. Wenn Sie dabei sein möchten, dann melden Sie sich bitte zu einer den beiden Townhall-Veranstaltungen an. Folgende Termine stehen zur Auswahl: der 27. September in Oberhausen und der 5. Oktober in Hagen.

Hier geht es zu Anmeldung für Oberhausen, hier zur Anmeldung für Hagen.

Weitere Informationen: www.ruhr-konferenz.nrw

Sozialkonferenz Ruhr 2019 am 27.11.2019

Zahlreiche Projekte und Initiativen wirken daran mit, Integration, Teilhabe und Chancengleichheit in der Metropole Ruhr nachhaltig und dauerhaft zu implementieren. Trotzdem ist die Integration vor Ort kein Selbstläufer; das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen muss aktiv und nachhaltig gestaltet werden. Ziel der zweiten Sozialkonferenz Ruhr am  27. November 2019 ist es, mit hochrangigen Akteuren aus Bund, Land, Kommune und weiteren Institutionen zu diskutieren, wie die Herausforderungen in der Integration als zentrale Daueraufgabe in Politik und Gesellschaft verankert werden kann.

Ort/Zeit: Luise-Albertz-Halle, Oberhausen, von 12:00–16:30 Uhr.

Weitere Informationen gibt es hier.

Chancen des Ganztagsunterrichts. Für mehr Bildungsgerechtigkeit

Was leistet der Ganztag momentan und was muss verbessert werden?
Eine Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung am 12.9.2019, 18:00–20:15 Uhr in Düsseldorf.

Eingeladen sind Eltern, Schüler*innen, Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen sowie Bildungswissenschaftler*innen. Ins Gespräch kommen, Erfahrungen und Kenntnisse austauschen und in die weiteren Diskussionsprozesse in NRW einbringen – das sind unter anderem die Ziele des Veranstalters.

Weitere Informationen (Ort der Veranstaltung, Programm etc.)

Wie gelingt gute Bildung? Eine Diskussion

Was macht gute Bildung aus? Wie kann die Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen verbessert werden? Welche Rolle spielt der Sozialraum? Wer ist dafür verantwortlich und wer beteiligt?

Das diskutieren am 26. September 2019 u.a. Susanne Blasberg-Bense, Leiterin Abteilung 3, Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW, Susanne Schulte-Hullern, Schulleitung Süder Grundschule Herten, Dr. Oliver Döhrmann, Geschäftsführer RuhrFutur, Dr. Karsten Schneider, Beigeordneter für Bildung und Soziales Herten, Sascha Wenzel, Geschäftsführer Freudenberg Stiftung und weitere Expert*innen.
Moderation: Freia Lukat.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde gibt es die Möglichkeit, im Rahmen einer Ausstellung das Programm und Bildungsnetzwerk Ein Quadratkilometer Bildung Herten und seine Mitarbeiter*innen näher kennenzulernen.

Um eine Anmeldung per E-Mail unter info@ein-quadratkilometer-bildung.org bis zum 10. September wird gebeten.

Veranstaltungsort: Glashaus Herten, Hermannstraße 16, 45699 Herten.
Uhrzeit: 15.00–17 Uhr.

44th International Conference on Improving University Teaching

Vom 24. bis 26. Juli 2019 findet am HRW Campus Mülheim die 44. internationale Konferenz für die Verbesserung der Hochschullehre zum Thema "Closing the Gaps: Students and Faculty in Transition" statt. Die Konferenz wird von Improving University Teaching (IUT) – Annual Global Education Conference veranstaltet und wird jedes Jahr an einem anderen internationalen Standort gehalten. Auch in diesem Jahr wird die IUT von Vertreter*innen der renommiertesten Bildungseinrichtungen aus der ganzen Welt besucht.

Mehr: https://www.iutconference.com/

Deutscher Schulpreis geht ins Ruhrgebiet

Zwei Schulen aus dem Ruhrgebiet sind unter den Preisträgern des Deutschen Schulpreises 2019. Die Gebrüder-Grimm-Schule in Hamm gewinnt den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis. Die Schiller-Schule in der RuhrFutur-Partnerkommune Bochum hat bei dem Wettbewerb einen der fünf zweiten Plätze belegt. Er ist mit 25.000 Euro dotiert.

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Er ist der bekannteste, anspruchsvollste und höchstdotierte Preis für gute Schulen und ihre innovativen Schulkonzepte. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe. Seit dem Start des Programms im Jahr 2006 haben sich rund 2.000 Schulen für den Preis beworben.

Weitere Informationen zum Deutschen Schulpreis und den diesjährigen Preisträgern.

Rat für Bildung gegründet

Bischof Overbeck beruft neuen Rat für Bildung. Dieser bringt Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bildungsbereichen im Ruhrgebiet zusammen.

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Schule 4.0: Lehrerausbildung

Unter der Leitung der Universität Duisburg-Essen haben sich alle zwölf Hochschulen in NRW, die angehende Lehrkräfte ausbilden, zum Verbund „Communities of Practice NRW – für eine Innovative Lehrerbildung“ zusammengeschlossen. Dieses Konzept wird jetzt über das Bund-Länderprogramm Qualitätsoffensive Lehrerbildung gefördert.

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Deutscher Kita-Preis nach Dortmund

Die Fabido-Kita Bornstraße und das Netzwerk INFamilie Hannibal- und Brunnenstraßenviertel haben in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ den ersten Platz belegt. Das Bündnis erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro.
Der Zusammenschluss aus Kindertageseinrichtungen, Familienzentren, Beratungsstellen und Institutionen der Stadt Dortmund überzeugte die Jury vor allem durch sein vielseitiges und innovatives Förderangebot.

Der Deutsche Kita-Preis ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.
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