Pressegespräch: Was können Schulen für Chancengleichheit tun?

Pressegespräch: Was können Schulen für Chancengleichheit tun?

Datum: 07.06.2020

In der Corona-Krise verschärfen sich die Bildungsungleichheiten. Denn Homeschooling setzt voraus, dass Kinder Zugang zu digitalen Geräten haben und ihre Eltern sie unterstützen können. Das ist unter anderem dann schwer, wenn die Eltern nicht ausreichend Deutsch sprechen. Für viele Kinder und Jugendliche besteht die Gefahr, dass sie in der Schule abgehängt werden.

So stand dann auch die Frage, was Schulen nach Lockdown und Homeschooling für Chancengleichheit tun können, im Mittelpunkt des Online-Pressegesprächs am 9. Juni, zu dem der MEDIENDIENST INTEGRATION eingeladen hatte.

Dr. Oliver Döhrmann, RuhrFutur-Geschäftsführer, war einer von drei Expert*innen: „Corona macht seit langem bekannte Herausforderungen im Bildungssystem sichtbarer und verschärft sie häufig sogar. Wir brauchen wirksame Reformen entlang der gesamten Bildungskette. Potenziale liegen dabei in der Digitalisierung oder auch in neuen Formen der Beziehungsgestaltung zwischen Bildungseinrichtungen und Eltern. Und vor allem gilt: Wir müssen gemeinsam handeln, statt jeder für sich!“

Nach den fachlichen Inputs standen Oliver Döhrmann ebenso wie Muna Nasser, Mitarbeiterin bei den Schülerpaten Berlin, und Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani den teilnehmenden Journalist*innen für Fragen zur Verfügung.

Der MEDIENDIENST INTEGRATION bietet Journalist*innen die Möglichkeit, sich in Online-Pressegesprächen über aktuelle Themen mit Fachleuten auszutauschen.

Kontakt:
Sabine Rehorst
Presse
0201–177878-26 | sabine.rehorst@ruhrfutur.de

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