Kinderstuben – Transfer, Weiterentwicklung und Verstetigung

Kinderstuben sind ein frühzeitiges und niedrigschwelliges Angebot im frühkindlichen Bildungsbereich für Kinder zwischen einem Jahr und vier Jahren, die einen sozialpädagogischen Unterstützungsbedarf haben, deren Muttersprache häufig nicht Deutsch ist und deren altersgemäße Entwicklung gefördert werden soll. Die Kinderstuben sind Großtagespflegestellen mit einem besonderen Profil: individuelle Betreuung durch einen günstigen Betreuungsschlüssel, sozialpädagogische Begleitung und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern fördern die Potenziale der Kinder und bereiten sie auf den Übergang in Kindertageseinrichtungen vor.

Seit dem Jahr 2014 bringt RuhrFutur das Dortmunder Modell der Kinderstuben erfolgreich in den regionalen Transfer und forciert dessen Weiterentwicklung. Gemeinsam mit den beteiligten Kommunen wurden verbindliche Qualitätsstandards für die Bezeichnung „Kinderstube“ entwickelt. Gegenwärtig gibt es im Ruhrgebiet neunzehn Kinderstuben – zwölf in Dortmund, drei in Gelsenkirchen, jeweils zwei in Herten und Mülheim an der Ruhr. Dreizehn neue Kinderstuben sind in Planung – in Dortmund, im Kreis Recklinghausen und in Herten.

Im Rahmen der weiteren Entwicklung und Verstetigung der Kinderstuben werden vor allem der interkommunale Austausch von Kindertagespflegepersonen und Supervisionen gefördert sowie die Elternarbeit qualitativ weiterentwickelt. Darüber hinaus sollen die Kinderstuben als eigenständiges und hochwertiges Bildungs-, Erziehungs-, und Betreuungsangebot im Ruhrgebiet etabliert und in weitere Regionen Deutschlands transferiert werden.

Gemeinsam Wirken

Von Dortmund über Herten, Gelsenkirchen sowie Mülheim an der Ruhr in den Kreis Recklinghausen und weiter ins gesamte Ruhrgebiet: Die Kinderstuben schreiben Erfolgsgeschichte.
An der qualitativen Weiterentwicklung und dem Transfer des Konzepts der Kinderstuben arbeiten die Kommunen im Rahmen von RuhrFutur gemeinsam.

Von dem im engen Austausch erarbeiteten Konzept für Transfer und Verstetigung profitieren alle Beteiligten: die Kommunen, die Einrichtungen, die Fachberatungen sowie die Kindertagespflegepersonen, die Eltern und insbesondere die Kinder. Die frühzeitige und individuelle Förderung ermöglicht ihnen den gelingenden Übergang in die Kindertageseinrichtungen des regulären Bildungssystems.

Die Beteiligten

  • Stadt Dortmund
  • Stadt Gelsenkirchen
  • Stadt Herten
  • Stadt Mülheim an der Ruhr
  • Kreis Recklinghausen

Ansprechpartner

Delia Temmler
Leitung Handlungsfeld Frühkindliche Bildung
0201-177878-18
qryvn.grzzyre@ehueshghe.qred.rutufrhur@relmmet.ailed
Platzhalter
Meryem Sönmez
Projektmanagerin Handlungsfeld Frühkindliche Bildung
0201–177878–284
zrelrz.fbrazrm@ehueshghe.qred.rutufrhur@zemneos.meyrem