Weiterführende Schulen

Weiterführende Schule

So wie die Gesellschaft mit fortlaufenden Veränderungsprozessen konfrontiert ist, stehen auch die weiterführenden Schulen in den RuhrFutur-Kommunen vor immer neuen Herausforderungen: der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte und aus schwierigen sozialen Verhältnissen nimmt weiter zu und der Bedarf nach individueller Förderung steigt nicht zuletzt durch die Umsetzung der inklusiven Beschulung von Kindern und Jugendlichen. Mit Maßnahmen zur gezielten Verbesserung der Schul- und Unterrichtsentwicklung unterstützt RuhrFutur die Schulen dabei, diesen Herausforderungen zu begegnen. Ziel ist es, die Persönlichkeit und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler durch individuelle Förderung zu stärken, damit sie ihre Potenziale optimal entfalten können.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der RuhrFutur-Kommunen und Lehrkräften der weiterführenden Schulen wurden aktuelle Bedarfe in der Metropole Ruhr identifiziert und auf dieser Basis Unterstützungsangebote erarbeitet, die es den Schulen ermöglichen sollen, auf die bestehenden Herausforderungen noch besser reagieren zu können und ihre Schülerinnen und Schüler individuell zu begleiten. Als zentral wurden dabei die Themen Sprachbildung, Individuelle Förderung und Inklusion herausgearbeitet.

Im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur werden daher die weiterführenden Schulen in Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr durch gezielte Maßnahmen bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung unterstützt. Dabei wird Schulentwicklung als ein umfassender und fortlaufender Prozess verstanden, der nicht nur die Unterrichts-, sondern auch die Organisations- und Personalentwicklung, etwa in Form einer Überarbeitung des schuleigenen Curriculums, der Neuausrichtung des Schulprofils oder der gezielten Weiterbildung des Kollegiums umfasst. 

Weiterführende Schulen in Nordrhein-Westfalen

1.014.000

Schülerinnen und Schüler besuchen die 1.800 weiterführenden Schulen (bezogen auf öffentliche Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien) in Nordrhein-Westfalen.

306.000

Allein 306.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die 450 weiterführenden Schulen (bezogen auf öffentliche Haupt-, Real-, Gesamtschulen und Gymnasien) in der Metropole Ruhr.
Dies entspricht ca. 29% der Gesamtschülerschaft in Nordrhein-Westfalen.

Vorgehensweise

Die weiterführenden Schulen aller fünf RuhrFutur-Kommunen hatten die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme an den Schulentwicklungs-Vorhaben zu bewerben und dabei - je nach Bedarf - ihr Schwerpunktthema zu wählen. Mit Unterstützung externer Schulentwicklungsbegleiter arbeiten die ausgewählten Schulen nun daran, Schul- und Unterrichtsqualität in dem gewählten Bereich weiter zu verbessern. Zentral dabei ist, dass die Situation der individuellen Schule im Vordergrund steht und die Unterstützungsangebote passgenau auf diese zugeschnitten werden.

Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass das individuelle Entwicklungsziel erreicht werden kann und der angestoßene Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozess an der Schule auch langfristig fortgesetzt werden kann. Gleichzeitig erhalten die Schulen in den Maßnahmen die Möglichkeit, in einem Netzwerk mit anderen Schulen Kommunen übergreifend zusammenzuarbeiten, sich auszutauschen und voneinander zu lernen. Die ersten 26 Schulen sind im September 2015 in die jeweiligen Vorhaben gestartet.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Doreen Barzel

Doreen Barzel

Projektmanagerin Grundschule und weiterführende Schule
0201-177878-24
doreen.barzel@ruhrfutur.de