Grundschule

Grundschule

Der Umgang mit Heterogenität, Sprachbildung und der Übergang in die weiterführende Schule sind die zentralen Themen von RuhrFutur im Handlungsfeld Grundschule. Ziel ist es, durch individuelle Förderung die Persönlichkeit und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken, damit sie ihre Potenziale optimal entfalten können. 

Nahezu alle Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren besuchen in Deutschland eine Grundschule. Damit ist die Grundschule die einzige Institution des Bildungssystems, in der alle Kinder einer Altersklasse erreicht werden können – gleich welcher Herkunft und welchen kulturellen, sprachlichen oder sozialen Hintergrunds.

Gleichzeitig stellt die Heterogenität der Schülerschaft für die Grundschulen jedoch eine besondere Herausforderung dar, wenn es darum geht, jedes Kind bestmöglich zu fördern. Die RuhrFutur-Kommunen unterstützen ihre Grundschulen dabei, sich im Hinblick auf Schul- und Unterrichtsqualität systematisch weiterzuentwickeln. So möchten sie die Schulen gezielt in die Lage versetzen, sich aus eigener Kraft an die sich verändernden Anforderungen, wie die wachsende Heterogenität der Schülerschaft oder die Zunahme von Kindern mit besonderem Förderbedarf, flexibel anzupassen.     

Grundschulen in Nordrhein-Westfalen

612.000

Schülerinnen und Schüler besuchen die 2.800 öffentlichen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen.

168.000

Allein 168.000 Schülerinnen und Schüler besuchen die 750 öffentlichen Grundschulen in der Metropole Ruhr. Dies entspricht ca. 27% der Gesamtschülerschaft in Nordrhein-Westfalen.

 

Vorgehensweise

Im Rahmen der Bildungsinitiative RuhrFutur werden Schulleitungen, Lehrkräfte sowie die Fachkräfte im Ganztag dabei unterstützt, Schulentwicklung als dauerhafte Aufgabe in ihren Schulen zu etablieren, ihren Unterricht zu verbessern und somit den Kindern optimale Lernchancen zu ermöglichen. Schulentwicklung umfasst dabei nicht nur die Unterrichts-, sondern auch die Organisations- und Personalentwicklung etwa durch die Überarbeitung des schuleigenen Curriculums oder durch die Neuausrichtung des Schulprofils. Dies geschieht unter anderem mit Hilfe eines regelmäßigen Austausches, in Form von Fachtagen, Fortbildungen und durch Beratungsangebote.

Ein erster Schritt ist dabei häufig die Erkenntnis, dass Schulentwicklung ein dauerhafter Prozess ist, und nur so nachhaltige Verbesserungen im Schulalltag zu erreichen sind. Auf Basis ihrer individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse setzen sich Grundschulen unterschiedliche Entwicklungsziele, an denen sich die Fortbildungs- und Beratungsangebote orientieren. Dabei werden die Anforderungen des „Referenzrahmens Schulqualität NRW“, der Qualitätsaspekte und Qualitätsanforderungen an Schule und Unterricht bündelt, berücksichtigt.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Doreen Barzel

Doreen Barzel

Projektmanagerin Grundschule und weiterführende Schule
0201-177878-24
doreen.barzel@ruhrfutur.de