Weitere Aktivitäten

Weitere Aktivitäten

Die Geschäftsstelle von RuhrFutur koordiniert die Aktivitäten der Bildungsinitiative und moderiert die Zusammenarbeit der Partner. Zudem steuert sie mit "Schulen im Team", "Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten", "Lernen für Vielfalt (LeVi)", "Eltern und Schulen – Gemeinsam stark", "Wegbereiter – Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten" und dem Kabarettwettbewerb "Das Schwarze Schaf" sechs assoziierte Projekte, die organisatorisch bei der RuhrFutur gGmbH angesiedelt sind. 

Eltern und Schulen – gemeinsam stark

Das Projekt „Eltern und Schulen – Gemeinsam stark“ nimmt die systematische Stärkung von Bildungspartnerschaften mit Eltern in den Blick. Ausgehend von der Erkenntnis, dass gerade die elterliche Unterstützung wesentlich für das Gelingen von Bildungsbiographien ist, wird im Zuge des Projekts ein Orientierungsrahmen entwickelt, der die Bedeutung der Zusammenarbeit von Eltern und Schule hervorhebt und dabei die (sensible) Phase des Übergangs von der Grund- in die weiterführende Schule besonders berücksichtigt. Auf die Rahmenbedingungen vor Ort angepasst, erprobt und umgesetzt wird dieses Konzept anschließend mit ausgewählten Schulen in drei Kommunen der Metropole Ruhr.

Ziel dabei ist es, Kompetenzen von Eltern als Bildungsbegleiter ihrer Kinder zu stärken, Lehrkräfte für die Arbeit mit Eltern zu sensibilisieren und fortzubilden und langfristig die Idee der Bildungspartnerschaft mit Eltern im Bildungssystem zu verankern.

„Eltern und Schulen – Gemeinsam stark“ ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, gefördert durch die Stiftung Mercator, in Zusammenarbeit mit der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren und dem Institut für soziale Arbeit e.V.

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Lernen für Vielfalt (LeVi)

Die steigende Zahl neu zugewanderter, schulpflichtiger Schülerinnen und Schüler stellt viele Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen derzeit vor neue Aufgaben. Das Projekt „LeVi  Lernen für Vielfalt“ nimmt aus diesem Grund die Weiterqualifizierung von Lehrkräften für das Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern in den Blick. Im Rahmen von LeVi werden seit Oktober 2015 Fortbildungsangebote ausgebaut, Lehr- und Lernmaterialien entwickelt und erprobt sowie neue Referenten ausgebildet, die anschließend selbst Fortbildungen zu bestimmten Themenbereichen rund um das Unterrichten von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern anbieten können.

Zudem wird ein Expertenpool in Form einer Referenzdatenbank speziell für Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte, die neu zugwanderte Schülerinnen und Schüler unterrichten, erstellt.

„LeVi Lernen für Vielfalt“ ist ein gemeinsames Projekt des Instituts für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache der Universität Duisburg-Essen und der RuhrFutur gGmbH, gefördert durch die Stiftung Mercator.

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Schulen im Team

Netzwerke bilden – das ist Idee und Aufforderung von „Schulen im Team“ mit dem Ziel einer Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Grund- und weiterführende Schulen öffnen sich, um sich als lokale Kooperationspartner über Ziele, Methoden und Arbeitsweisen einer gerechten Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule abzustimmen und von- bzw. miteinander zu lernen. In Zusammenarbeit mit den Bildungsbüros der Kommunen Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen wird die in den letzten Jahren begonnene Netzwerkarbeit der Schulen fortgesetzt.

Es wird verstärkt daran gearbeitet, die bisher geschaffenen Strukturen in die kommunale Bildungsarbeit zu integrieren und dort nachhaltig zu verankern. Das Projekt befindet sich aktuell in der vierten Phase: „Schulen im Team – Kommunale Verankerung“.

„Schulen im Team“ ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, gefördert von der Stiftung Mercator.

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Wegbereiter – Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten

Die steigende Zahl von neu zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendlichen stellt Kommunen im Ruhrgebiet derzeit vor neue Herausforderungen. Denn die Weichen für den Bildungsweg dieser Kinder und Jugendlichen werden auf kommunaler Ebene gestellt. Die Zusammenarbeit mit Kommunen steht daher im Fokus des Projekts „Wegbereiter – Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten“. Das Projekt nimmt die Integration in das Schulsystem und die Verbesserung des Bildungserfolgs von neu zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendlichen in den Blick.

Im Rahmen des Projekts erarbeiten ausgewählte Kommunen im Ruhrgebiet gemeinsam mit zentralen Akteuren im Themenfeld „Zuwanderung“ einen übergreifenden Qualitäts- und Orientierungsrahmen.

Dieser zeigt gemeinsam identifizierte Handlungsbedarfe sowie mögliche Formen und gute Beispiele zur Verbesserung der schulischen Integration von neu zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendliche auf. Anschließend wird er in kommunalen Handlungskonzepten, die vor Ort entwickelt und gemeinsam mit Schulen umgesetzt werden, konkretisiert und erprobt.

Das Projekt wird von der RuhrFutur gGmbH und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren umgesetzt. Es wird gefördert durch die Stiftung Mercator. 

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Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten

„Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten“ soll jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die bislang nur wenig oder gar keine Schulerfahrung sammeln konnten, den Einstieg in das deutsche Schulsystem erleichtern. An zwei Standorten im Duisburger Stadtteil Marxloh wird ein Modell erprobt, das junge Zuwanderer und Flüchtlinge systematisch auf das Regelbildungssystem vorbereitet und sie unterstützt, sich in Schule und Gesellschaft zurechtzufinden. Bei Erfolg kann das Modell auch in anderen Kommunen zum Einsatz kommen.

„Zusammen Zuwanderung und Schule gestalten" ist ein gemeinsames Projekt der Stadt Duisburg und der RuhrFutur gGmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, gefördert von der Stiftung Mercator.

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Das Schwarze Schaf

Der Kabarettpreis "Das Schwarze Schaf" wird alle zwei Jahre in Erinnerung an Hanns Dieter Hüsch (1925-2005) – das „Schwarze Schaf vom Niederrhein“ – vergeben. 1999 rief Hüsch den Wettbewerb ins Leben, um Nachwuchskünstlerinnen und -künstler des politisch-gesellschaftskritischen Wortkabaretts bekannt zu machen und zu fördern.

"Das Schwarze Schaf" ist ein Projekt der RuhrFutur gGmbH, die im Sommer 2013 die Trägerschaft vom Förderverein Niederrheinischer Kabarettpreis Das Schwarze Schaf übernommen hat. Seit 2001 wird der Preis von der Stiftung Mercator gefördert.

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