Bildungsnews aus der Metropole Ruhr

UDE veröffentlicht Studie zu G8/G9

Ob junge Menschen ihr Reifezeugnis nach acht oder neun Jahren erworben haben, wirkt sich nicht auf ihre Chancen aus. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter Abiturienten des Jahrgangs 2013, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) durchgeführt hat. Laut der Befragung lassen sich zwischen den Übergangsverläufen und Zukunftsperspektiven von jungen Menschen, die ihr Abitur in einem acht- oder neunjährigen Bildungsgang erworben haben, keine Unterschiede identifizieren. Ausbaufähig sei dagegen die Berufs- und Studienorientierung in der Oberstufe. Dabei komme es vor allem darauf an, Konzepte zu entwickeln, die den individuell sehr unterschiedlichen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden.

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Bildungsforum Ruhr am 16. Mai in Dortmund

Der Übergang von der Kita in die Grundschule steht im Mittelpunkt des nächsten Bildungsforums Ruhr. Auf Einladung des Regionalverbands Ruhr diskutieren Bildungsakteure am 16. Mai über die Frage, wie der Übergang am besten gelingen kann. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Dortmund statt.

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Herner Schulen für Talentscouting gewürdigt

Herne ist die erste Kommune in NRW, in der alle weiterführenden Schulen mit dem NRW-Talentscouting kooperieren. Aus diesem Anlass war NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 2. März im Herner Rathaus zu Gast. Gemeinsam mit OB Dr. Frank Dudda übergab sie den Schulen entsprechende Plaketten für ihre Gebäude und würdigte den Einsatz aller am Talentscouting Beteiligten. Ziel des NRW-Talentscoutings ist es, jungen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen – unabhängig von Einkommen, Bildungsstand oder Herkunft der Eltern.

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Zwei Fachbereiche an der FH Dortmund gestartet

Am 1. März sind zwei Fachbereiche an der FH Dortmund gestartet. Der Fachbereich „Elektrotechnik“ ist aus dem bisherigen Fachbereich „Informations- und Elektrotechnik“ hervorgegangen. Im Fachbereich „Informationstechnik“ beginnen zum kommenden Wintersemester die neuen Studiengänge „Digitale Technologien“ und „Biomedizintechnik“.

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3. Bochumer Bildungskongress

Unter dem Titel „Bildung. Weiter denken!" findet am 3. und 4. März der dritte Bochumer Bildungskongress statt. Im Mittelpunkt stehen die Themen Chancengleichheit, Unterstützung für Bildungseinrichtungen, gelingende Inklusion und Digitalisierung. Zu den Teilnehmern zählen unter anderem Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Schulministerin Sylvia Löhrmann und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Veranstalter sind die Ruhr-Universität Bochum, der DGB NRW und die GEW.

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Essen beschließt Kitaplatzausbau

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Essen hat die Ausbauplanung des Jugendamtes für das Kita-Jahr 2017/2018 verabschiedet. Der von der Stadtverwaltung vorgelegte Entwurf zum Platzausbau sieht vor, dass im kommenden Kita-Jahr acht neue Kita-Standorte und 13 Erweiterungen realisiert werden. An den insgesamt 21 Standorten in acht Bezirken werden im nächsten Kita-Jahr voraussichtlich 857 neue Plätze - 143 neue u3-Plätze und 714 neue ü3-Plätze - in 43 neuen Gruppen entstehen.

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Neues Prorektorat an der FH Dortmund

Die Fachhochschule Dortmund erweitert die Hochschulleitung und richtet das Prorektorat „Internationalisierung und Diversity“ ein. Zur neuen Prorektorin wurde Professor Dr. Katrin Löhr gewählt. Mit dem neuen Prorektorat reagiert die FH Dortmund auf die steigende Heterogenität der Studierenden sowie auf den leichteren transnationalen und technischen Zugang zu Wissen.

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3,5 Mio. Euro für Studieneinstiegsprogramm der WHS

Die Westfälische Hochschule erhält vom Bundesbildungsministerium rund 3,5 Millionen Euro für ihr Studieneinstiegsprogramm. Teil des Programms "Pro Studi II" sind unter anderem ein Orientierungstest nach der Einschreibung, eine Einstiegsakademie sowie eine Studienbegleitung in den ersten beiden Semestern. Das Programm startete 2012 und soll mit Hilfe der Förderung bis mindestens 2020 weiterlaufen.

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UNESCO Learning City Award für Gelsenkirchen

Gelsenkirchen erhält den UNESCO Learning City Award 2017. Mit dem Preis werden Städte für ihre nachhaltige Entwicklung im Bereich Bildung und lebenslanges Lernen geehrt. Gelsenkirchen habe sich vor allem durch die Einbindung von Akteuren, die vielseitigen Projekte zur Förderung des Zugangs zu Bildung und die Einrichtung eines Monitoring-Verfahrens hervorgetan, so die Jury. Insgesamt werden 16 Städte auf vier Kontinenten ausgezeichnet. Gelsenkirchen war bereits 2016 von der Deutschen UNESCO-Kommission und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für seine herausragenden Programme im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden.

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Hochschule Ruhr West zeichnet Talentschulen aus

Talentierte Schülerinnen und Schüler des Heinrich Heine Gymnasiums in Bottrop und des Städtischen Gymnasiums in Mülheim Broich werden noch intensiver bei der Studien- und Berufsorientierung begleitet – dafür sorgt das TalentScouting der Hochschule Ruhr West. Im Dezember unterzeichneten Bottroper, Oberhausener und Mülheimer Schulen einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit der Hochschule Ruhr West. Sichtbar wird die Kooperation jetzt auch mit einer Plakette, die das Bottroper Heinrich Heine Gymnasium und das Städtische Gymnasium in Mülheim Broich vor kurzem überreicht bekommen haben.

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