Bildungsnews aus der Metropole Ruhr

NRW-Tagung zur Lehrerbildung

In der Essener Philharmonie veranstaltet die Universität Duisburg-Essen gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung am 23. November die Tagung „Impulse 2017 – Perspektiven & Herausforderungen für die Lehrerbildung in Nordrhein-Westfalen“.
Inhaltliche Schwerpunkte in Vorträgen und Workshops werden neben den verschiedenen Herausforderungen der Lehrerausbildung auch der inklusive Unterricht sein. Die Veranstaltung richtet sich an die breite, lehrerbildende Öffentlichkeit in Nordrhein-Westfalen.

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Regionale BilRess-Konferenz in Gelsenkirchen

„Zukunftsbildung und Ressourcenschonung – was können Schulen beitragen?“ Diese Frage führt am Donnerstag, den 16.11.2017, Vertreterinnen und Vertreter aller Bildungsbereiche mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaften zusammen in den Wissenschaftspark nach Gelsenkirchen.
Das Programm wartet neben diversen Vorträgen mit einem vielfältigen Workshop-Angebot auf, das insbesondere die Verbindungsmöglichkeiten von schulischen und außerschulischen Bildungsprojekten thematisiert.
Eingeladen sind Fachleute der Bildungslandschaft, Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch interessierte Schüler- (Sek II) und Studierendengruppen.

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Ganztagsbetreuung im Ruhrgebiet nimmt zu

Die amtliche Statistikstelle des Landes IT.NRW veröffentlichte die Ganztags- bzw. Betreuungsquoten der rund 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und Sekundarstufe I der allgemeinbildenden Schulen in NRW im Schuljahr 2016/17. Im Ruhrgebiet besuchten knapp 220.000 Schülerinnen und Schüler eine Schule mit Ganztagsangebot, was einem Anteil von 47,5 % entspricht (landesweit: 48,2 %). Damit stieg der Wert in einem Zeitraum von fünf Jahren um rund acht Prozentpunkte an. Spitzenreiter in der Metropole Ruhr ist die Stadt Oberhausen mit 59,8 %.

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Dortmunder Wissenschaftstag

Am 15. November findet die bereits 15. Auflage des Dortmunder Wissenschaftstages mit einem vielfältigen Angebot mit mehr als 20 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten vom Friedensplatz aus mit Bussen auf zwölf Touren verschiedenster thematischer Schwerpunkte in Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen oder kulturelle Organisationen und Initiativen. Das Programm wird anschließend im Rathaus inhaltlich fortgesetzt und darüber hinaus musikalisch und gastronomisch abgerundet. Eine kostenlose Anmeldung ist erforderlich und bis zum 10. November für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger möglich.

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TalentTage Ruhr

„11 Tage für Talente im Ruhrgebiet“ – unter diesem Motto präsentieren 115 Akteure aus allen Bereichen der Bildungslandschaft vom 3. bis 13. Oktober in insgesamt 140 Einzelveranstaltungen verschiedene Projekte und Ansätze zu einer erfolgreichen Nachwuchsförderung. Die Veranstaltungsreihe erstreckt sich auf 26 Städte und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Studierende, Eltern und alle interessierten Personen aus den Bereichen Pädagogik und Ausbildung. Ziel ist es, sowohl das Potential junger Talente zu entdecken und zu fördern als auch dies der Metropole Ruhr als Talentregion herauszustellen.

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„Fair Friends“ Messe in Dortmund

Vom 7. bis zum 10. September 2017 öffnet die Messe FAIR FRIENDS in der Dortmunder Westfalenhalle ihr Tore für große und kleine Besucher. Im Rahmen der drei Schwerpunkte „Fairer Handel“, „Nachhaltige Lebensstile“ und „Gesellschaftliche Verantwortung“ bietet die Messe auch ein vielfältiges Angebot für Kitas, Kindergärten und Schulen. So wird es neben Poetry Slams und einem Fair-Food-Festival etwa ein Vernetzungstreffen des Projekts FaireKITA NRW für Erzieherinnen und Erzieher sowie Kita-Leitungen oder am Freitag, den 08. September, kostenlose Führungen für Schüler ab der 5. Klasse geben. Diese werden von extra dafür ausgebildeten „Schülerscouts“ betreut.

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Aktuelle Schulstatistik zur Zuwanderungsgeschichte

685.701 Schülerinnen und Schüler zählt das Statistische Landesamt IT.NRW in einer aktuellen Erhebung für das Schuljahr 2016/17 an allgemein- oder berufsbildenden Schulen in der Metropole Ruhr. Mit gut 37% verzeichnet das Ruhrgebiet einen leicht höheren Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund als der landesweite Durchschnitt, der 33,6% beträgt. Gelsenkirchen (53%) und Duisburg (47%) weisen dabei die höchsten Anteile an Schülerinnen und Schülern mit Zuwanderungsgeschichte auf, wohingegen die Kreise Wesel (24%) und Ennepe-Ruhr (27,2%) die geringsten Quoten verzeichnen.

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Studierende unterstützen den Schulübergang

Im Leben eines Kindes ist der Schritt von der Grundschule auf die weiterführende Schule eine große Herausforderung. Um einigen von ihnen in dieser Phase mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, ist das neue Projekt „Schülerunterstützendes Coaching“ der Stadt Herten und der Ruhr-Universität Bochum ins Leben gerufen worden. Unter fachlicher Betreuung beider Institutionen werden Studierende der RUB Hertener Schülerinnen und Schüler im ersten Schulhalbjahr nach dem Übergang vielseitig unterstützend begleiten – sei es bei Hausaufgaben, schulischen Problemen oder Terminen.

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Neues Projekt für Sprachförderung in der Lehrerausbildung

Unter dem Motto „Spracherwerb stärken – Lehramtsstudierende gewinnen“ unterstützt der Stifterverband bundesweit zehn Hochschulkonzepte, die Sprachunterricht für Geflüchtete fördern. Mit dabei sind auch zwei Universitäten aus der Metropole Ruhr: An der TU Dortmund und der Ruhr- Universität Bochum werden künftig Lehramtsstudierende im interkulturellen Bildungsbereich der Sprachförderarbeit mit jungen Geflüchteten geschult. Ziel ist es, dem Lehrkräftemangel für den Deutschunterricht für Geflüchtete entgegenzuwirken und den Studierenden wertvolle praktische Erfahrung zu ermöglichen - ein Projekt, von dem alle profitieren.

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Studie zur Bildungsintegration junger Geflüchteter

Die Koordinierung der Integration junger Geflüchteter in das Bildungssystem stellt eine große Herausforderung für alle beteiligten Akteure dar. Dabei stehen insbesondere die erfolgreichen Übergänge von der Sprachförderung in die Schulbildung und Berufsausbildung im Mittelpunkt, die durch unterschiedliche Kompetenzen individueller Wege bedürfen. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht, wie bei der Berufsorientierung kooperiert wird und welche Probleme und möglichen Lösungen es gibt. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes haben die Wissenschaftler des IAQ unter Leitung von Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey jetzt einen Zwischenbericht veröffentlicht.

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