Bildungsnews aus der Metropole Ruhr

Neues Projekt für Sprachförderung in der Lehrerausbildung

Unter dem Motto „Spracherwerb stärken – Lehramtsstudierende gewinnen“ unterstützt der Stifterverband bundesweit zehn Hochschulkonzepte, die Sprachunterricht für Geflüchtete fördern. Mit dabei sind auch zwei Universitäten aus der Metropole Ruhr: An der TU Dortmund und der Ruhr- Universität Bochum werden künftig Lehramtsstudierende im interkulturellen Bildungsbereich der Sprachförderarbeit mit jungen Geflüchteten geschult. Ziel ist es, dem Lehrkräftemangel für den Deutschunterricht für Geflüchtete entgegenzuwirken und den Studierenden wertvolle praktische Erfahrung zu ermöglichen - ein Projekt, von dem alle profitieren.

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Studie zur Bildungsintegration junger Geflüchteter

Die Koordinierung der Integration junger Geflüchteter in das Bildungssystem stellt eine große Herausforderung für alle beteiligten Akteure dar. Dabei stehen insbesondere die erfolgreichen Übergänge von der Sprachförderung in die Schulbildung und Berufsausbildung im Mittelpunkt, die durch unterschiedliche Kompetenzen individueller Wege bedürfen. Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE) untersucht, wie bei der Berufsorientierung kooperiert wird und welche Probleme und möglichen Lösungen es gibt. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes haben die Wissenschaftler des IAQ unter Leitung von Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey jetzt einen Zwischenbericht veröffentlicht.

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Dual Career Netzwerk Ruhr ins Leben gerufen

19 Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung der Metropole Ruhr haben sich zum Dual Career Netzwerk Ruhr (DCN Ruhr) zusammengeschlossen. Mit einer am 23. Juni unterzeichneten gemeinsamen Erklärung werden die Angebote der Projektpartner vernetzt und erhöhen so die Vermittlungschancen für Dual Career Paare. Durch diese Kooperation soll ein Standortvorteil für die gesamte Region im Wettbewerb um exzellente Wissenschaftler und ihre hochqualifizierten Partner geschaffen werden.
Koordiniert wird das DCN Ruhr durch das Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) der Stiftung Mercator, die auch den Aufbau des Netzwerkes fördert.

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Schultheatertage im Kreis Recklinghausen

Am Montag, den 26. Juni, wurden im Theater Marl die bereits dritten kreisweiten Schultheatertage des Kreises Recklinghausen eröffnet. Die ganze Woche lang präsentieren 23 Schülergruppen aus 15 verschiedenen Schulen ihre Aufführungen. Ein Anliegen der Organisatoren um das Regionale Bildungsbüro des Kreises ist es, kulturelle Bildung für alle zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund bieten die kreisweiten Schultheatertage nicht nur professionelle Bedingungen für die Arbeit an den Stücken der Kinder und Jugendlichen, sondern auch diverse Workshops rund um das Thema Theater für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer.

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Treffen der Kinder- und Jugendgremien in Herne

Vom 24. bis 25. Juni findet das bereits 14. Treffen der Kinder- und Jugendgremien NRW in der Akademie Mont-Centis in Herne statt. In dreizehn angebotenen Workshops erhalten die rund 200 Teilnehmer die Möglichkeit zur Diskussion und Weiterbildung über aktuelle Themen. Darüber hinaus stellt sich am abschließenden Sonntag, den 25. Juni, um 10 Uhr der Europaparlamentsabgeordnete Herbert Reul den Fragen der Kinder und Jugendlichen. Veranstaltet wird das Treffen von dem Herner Kinder- und Jugendparlament in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Servicestelle für Jugendbeteiligung.

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„SchnupperUni“ an der TU Dortmund

Zum Ende der Sommerferien laden elf Fakultäten der TU Dortmund zur diesjährigen „SchnupperUni“ vom 21. bis 25. August ein. Hier können Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe nicht nur aus mehr als 60 Veranstaltungen auswählen, sondern erhalten auch nützliche Informationen zur allgemeinen Studienberatung, BAFöG und Studienaufenthalten im Ausland. Der inhaltliche Schwerpunkt der „SchnupperUni“ liegt im Bereich, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, den sogenannten MINT-Fächern.

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Weitere Hochschule für Dortmund

Die Bildungslandschaft im Ruhrgebiet wird um ein weiteres Angebot reicher. Zum Wintersemester 2017 öffnet der neue Dortmunder Campus der Internationalen Hochschule Bad Honnef seine Pforten. Angeboten werden künftig die dualen Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit, Tourismuswirtschaft und Marketingmanagement.

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25 Jahre Westfälische Hochschule

Am 30. Juni begeht die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen feierlich ihr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums ist ein buntes Programm geplant, das neben den knapp 5.000 Studierenden auch Interessierte aller Altersgruppen ansprechen soll. Dazu wird es nicht nur Angebote aus den Bereichen Forschung, Bildung und Kultur zu entdecken geben, sondern auch zahlreiche sportliche Aktivitäten, u.a. in Kooperation mit dem FC Schalke 04. Der Sänger Joris beschließt um 20 Uhr den offiziellen Teil des Campusfestes, bevor die Veranstalter anschließend alle Besucher zur gemeinsamen Party auf dem Vorplatz der Hochschule einladen.

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Neues KiTa-Portal in Bochum

Ab sofort können Eltern in Bochum ihre Kinder bei bis zu fünf Kindertageseinrichtungen einfach online voranmelden. Das neu geschaffene Portal bietet nützliche Informationen über alle KiTas der Stadt mit über 10.000 Plätzen. Dies soll nicht nur eine Hilfe für den Entscheidungsprozess der Eltern sein, sondern auch die Transparenz über die Verfügbarkeit von freien Plätzen in den Stadtteilen erhöhen. Die Einrichtungen entscheiden nach wie vor eigenständig über die Platzvergabe, mit dem Online-Verfahren soll jedoch der Aufwand für beide Seiten deutlich verringert werden. Die Möglichkeit einer direkten Voranmeldung bei den KiTas wird es aber auch weiterhin geben.

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Studie zum frühen Englischunterricht

Lernen Kinder Fremdsprachen besser, wenn sie damit möglichst früh im Schulunterricht beginnen? Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund sind dieser Fragestellung nachgegangen und haben zu diesem Zweck die Daten einer Längsschnittstudie der Englischkenntnisse von über 5.000 Schülerinnen und Schülern aus NRW ausgewertet. Das interessante Ergebnis: Entgegen der verbreiteten Meinung stellten die Wissenschaftler eine zu einem späteren Zeitpunkt erhöhte Leistungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern fest, die in der dritten Klasse in den Englischunterricht eingestiegen sind – verglichen mit einer zweiten Untersuchungsgruppe, die damit bereits im ersten Schuljahr begonnen hatte.

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