Gremien und Governance

Das Zusammenwirken von Land, Kommunen, Hochschulen und Zivilgesellschaft im Rahmen von RuhrFutur wird gesteuert durch eine Leitungs- und eine Steuerungsgruppe. Ein unabhängiger Fachbeirat berät die Bildungsinitiative und gibt Empfehlungen bei der Bewilligung neuer Maßnahmen ab.

Die Leitungsgruppe, bestehend aus den (Ober-)Bürgermeistern der beteiligten Kommunen, Mitgliedern der Hochschulleitungen, Vertretern der Landesregierung sowie der Geschäftsführung der Stiftung Mercator und der RuhrFutur-Geschäftsstelle, gibt die strategischen Leitlinien für die Bildungsinitiative vor. Die Fachliche Steuerungsgruppe begleitet die Arbeit der Bildungsinitiative auf inhaltlicher Ebene. Sie setzt die Leitlinien der Steuerungsgruppe um, zum Beispiel durch operative Vorgaben zur Entwicklung konkreter Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern. Die Geschäftsstelle koordiniert die Gremienarbeit, sorgt für eine kontinuierliche Kommunikation und unterstützt die Maßnahmenentwicklung in den Handlungsfeldern. Beraten wird die Geschäftsstelle von einem unabhängigen Fachbeirat, dessen Votum die Grundlage für die Bewilligung der von den Partnern eingereichten Maßnahmen bildet. 

Governance-Schema

Leitungsgruppe

Die Leitungsgruppe von RuhrFutur setzt sich zusammen aus den (politisch) mandatierten Vertretungen der Partner der Bildungsinitiative. Fünf Kommunen und sechs Hochschulen des Ruhrgebiets haben sich auf Initiative der Stiftung Mercator - gemeinsam mit der NRW-Landesregierung - im Mai 2013 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung dazu bekannt, gemeinsam die Weiterentwicklung der Bildungslandschaft in der Metropole Ruhr voranzutreiben, um eine nachhaltige Verbesserung von Bildungszugängen, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg für alle Kinder und Jugendlichen in der Region zu erreichen. Schirmherrin der Bildungsinitiative ist die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft. Die Leitungsgruppe tagt jährlich und entscheidet über die grundsätzliche Ausrichtung der Bildungsinitiative wie auch über die Aufnahme weiterer Partner. 

für die fünf Partnerkommunen:

  • Ulrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
  • Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen
  • Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen
  • Fred Toplak, Bürgermeister der Stadt Herten
  • Ulrich Scholten, Oberbürgermeister der Stadt Mülheim

für die sechs Partnerhochschulen:

  • Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der Technischen Universität Dortmund
  • Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der Fachhochschule Dortmund
  • Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr.-Ing. Gudrun Stockmanns, Präsidentin der Hochschule Ruhr West
  • Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule

für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen:

  • Franz-Josef Lersch-Mense, Chef der Staatskanzlei und Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien
  • Thorsten Klute, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
  • Bernd Neuendorf, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport
  • Ludwig Hecke, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Weiterbildung
  • Dr. Thomas Grünewald, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Forschung

für die Stiftung Mercator:

  • Winfried Kneip, Geschäftsführer
  • Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer

 

für den Regionalverband Ruhr:

  • Karola Geiß-Netthöfel

Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe begleitet auf fachlicher Ebene die operative Arbeit der Bildungsinitiative und sichert eine regelmäßige Abstimmung und den Austausch der verschiedenen Partner bzw. Akteure. Sie tagt dreimal jährlich.

für die fünf Partnerkommunen:

  • Martina Raddatz-Nowack, Leiterin des Fachbereichs Schule der Stadt Dortmund
  • Regine Möllenbeck, Leiterin des Fachbereichs Schule der Stadt Essen
  • Thomas Wondorf, Leiter des Kommunalen Bildungsbüros der Stadt Gelsenkirchen
  • Jörg Kersten, Bereichsleiter Schule und Sport der Stadt Herten
  • Ulrich Ernst, Beigeordneter für Bildung, Soziales, Gesundheit, Sport und Kultur der Stadt Mülheim 

für die sechs Partnerhochschulen:

  • Prof. Dr. Kornelia Freitag, Prorektorin für Lehre und Weiterbildung der Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Barbara Welzel, Prorektorin für Diversitätsmanagement der TU Dortmund
  • Dr. Werner Link, Referent des Rektors der FH Dortmund
  • Prof. Dr. Isabell van Ackeren, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Duisburg-Essen
  • Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Hochschule Ruhr West
  • Marcus Kottmann, Leiter des Bereichs Strategische Projekte der Westfälischen Hochschule

für die Landesregierung Nordrhein-Westfalen:

  • Uta Klinkers, Leiterin der Gruppe Politische Planung in der Staatskanzlei
  • Anton Rütten, Leiter der Abteilung Integration im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
  • Manfred Walhorn, Leiter der Abteilung Kinder und Jugend im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport
  • Dr. Norbert Reichel, Leiter der Gruppe Nachhaltige Bildungspolitik, Prävention und Integration, Kirchen und Religionsgemeinschaften im Ministerium für Schule und Weiterbildung
  • Ralf Thönnissen, Leiter der Gruppe Hochschulen im Ministerium für Wissenschaft und Forschung

für den Regionalverband Ruhr:

  • Claudia Horch, Leiterin des Referats Bildung und Soziales

für die Stiftung Mercator:

  • Lisa-Marie Strähle, Projektmanagerin im Ressort Integration
  • Dr. Oliver Döhrmann, Projektmanager im Ressort Wissenschaft

Fachbeirat

Der unabhängige Fachbeirat berät die Geschäftsstelle der Bildungsinitiative und formuliert ein Votum zu den von den Partnern eingereichten Maßnahmenanträgen. Das Votum des Fachbeirats ist Grundlage für eine Entscheidung über die Bewilligung von Maßnahmen durch die Geschäftsführungen der RuhrFutur gGmbH und der Stiftung Mercator. Die Tätigkeit des Fachbeirats ist durch eine Geschäftsordnung geregelt.

Ulla Burchardt

Ulla Burchardt

ist Diplompädagogin, Lehrbeauftragte an der TU Dortmund sowie Consultant für Wissenstransfer und Strategieberatung und ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages. Nach dem Studium der Pädagogik, Sozialwissenschaften und Psychologie war die gebürtige Dortmunderin zunächst in der außerschulischen Bildungsarbeit tätig. Von 1990 bis 2013 war sie Bundestagsabgeordnete und Fachpolitikerin, von 2005 bis 2013 Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Forschung. Seit 2014 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der TU Berlin und hat einen Lehrauftrag an der Business School Berlin/Potsdam. (www.ulla-burchardt.de)

Meral Cerci

Meral Cerci

war Senior Researcher in der Abteilung für Bildungsforschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Schwerpunkte ihrer Forschungs- und Beratungstätigkeit sind die Themen Bildungschancen und -barrieren von Menschen mit Migrationshintergrund, Interkulturelle Öffnung der Verwaltung und Lebenswelt/Milieuforschung. Nach ihrem Studium der Soziologie, Psychologie und Medienwissenschaft war Meral Cerci mehr als 10 Jahre in leitender Funktion in der Markt- und Sozialforschung tätig.

Elisabeth Gemein

Elisabeth Gemein

war zunächst Lehrerin an einer Volks- und später an einer Hauptschule in Essen. 1975 wechselte sie an das Städtische Mädchengymnasium Essen-Borbeck, das sie von 1989 bis 2011 als Studiendirektorin leitete. Für ihr berufliches Engagement und ihre moderne Konzeption des Mädchengymnasiums Essen-Borbeck wurde sie 2012 von der Stiftung Aufmüpfige Frauen ausgezeichnet. Sie ist als Coach und in der Praxisbegleitung von Schulleitungen tätig.

Günter Gerstberger

Günter Gerstberger

war nach dem Studium zunächst DAAD-Lektor in Valladolid und anschließend von 1985 bis 2011 bei der Robert Bosch Stiftung tätig. Zuletzt war er dort Leiter des Bereiches Bildung und Gesellschaft und in dieser Funktion zuständig für das Thema Bildungsförderung in Deutschland, insbesondere für Frühpädagogik und Schulentwicklung („Der Deutsche Schulpreis“). Er ist Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission und Mitglied des Kuratoriums von AFS Deutschland. 

Prof. Dr. Ingrid Gogolin

Prof. Dr. Ingrid Gogolin

ist Professorin für international vergleichende und interkulturelle Erziehungswissenschaft (mit den Arbeitsschwerpunkten sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit) an der Universität Hamburg. Von 2004 bis 2009 war sie Sprecherin des Teams der wissenschaftlichen Begleitung des BLK-Modellprogramms FÖRMIG "Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund" sowie anschließend Koordinatorin des FÖRMIG-Kompetenzzentrums. Im Oktober 2013 übernahm Ingrid Gogolin die Koordination des Forschungsschwerpunktes "Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit", der im "Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird."

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff

war nach dem Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte unter anderem Kulturdezernent, Schuldezernent und Stadtdirektor von Neuss und danach Kultur- und Schuldezernent sowie Stadtdirektor von Düsseldorf. 2005 wurde er NRW-Staatssekretär für Kultur. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Vorsitzender des Kulturforums der CDU NRW und als Gutachter, Politikberater und Kurator für verschiedene Organisationen tätig.

Prof. Dr. Winfried Schulze

Prof. Dr. Winfried Schulze

war nach Promotion und Habilitation an der FU Berlin Lehrstuhlinhaber unter anderem an der Ruhr-Universität Bochum und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Von 1996 bis 2001 war er Mitglied und ab 1998 Vorsitzender des Wissenschaftsrates. 1996 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Seit 2010 ist er Direktor des Mercator Research Center Ruhr.

Prof. Dr. Christoph Seeßelberg

Prof. Dr. Christoph Seeßelberg

war nach der Promotion an der RWTH Aachen zunächst in der Industrie tätig. 1995 folgte er einem Ruf auf die Professur für Stahlbau an die Hochschule München. 2007 wurde er zum Dekan der Fakultät für Bauingenieurwesen gewählt. 2009 übernahm er das Amt eines Vizepräsidenten der Hochschule München und wechselte 2012 an die Fachhochschule Köln. Von 2012 bis 2015 war er Präsident der Fachhochschule Köln. Von 2013 bis 2015 war er Mitglied im Vorstand der Landesrektorenkonferenz NRW. Seit 2016 lehrt und forscht er im Bereich Stahlbau an der Technischen Hochschule Köln.

Christina Vocke

Christina Vocke

ist Dezernentin für Studentische Angelegenheiten an der Universität Bremen und leitete dort u.a. die Teilnahme an den Diversity-Projekten „Ungleich besser“ (Stifterverband) und „Vielfalt als Chance“ (CHE). Nach Erfahrungen im ZVS-Beirat ist sie seit 2010 im Stiftungsrat und als Sprecherin des Begleitausschusses der Stiftung für Hochschulzulassung aktiv. Frühere berufliche Tätigkeiten führten sie für fünf Jahre ins Ruhrgebiet. Sie ist Diplom-Ökonomin mit Schwerpunkt Bildungsökonomie.