Collective Impact

Gemeinsam Wirken

Komplexe gesellschaftliche Aufgaben wie die nachhaltige Veränderung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr lassen sich nur bewältigen, wenn alle systemrelevanten Akteure daran mitwirken. Aus diesem Grund orientiert sich die Arbeit von RuhrFutur am Ansatz des „Gemeinsamen Wirkens“ (Collective Impact). Das in den USA entwickelte Konzept setzt darauf, Akteure aus unterschiedlichen Bereichen durch Vernetzung zusammenzubringen, sie zur Formulierung verbindlicher gemeinsamer Ziele zu motivieren und die Wirkung ihres Handelns so zu vervielfachen.  

Land, Kommunen, Hochschulen und Zivilgesellschaft haben sich zur Bildungsinitiative RuhrFutur zusammengeschlossen, um sich gemeinsam einer der größten Herausforderungen für die Metropole Ruhr zu stellen – der nachhaltigen Veränderung des Bildungssystems. Damit zukünftig allen Kindern und Jugendlichen in der Region gleiche Chancen auf Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg offen stehen, haben die Partner der Bildungsinitiative eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie bildet die Grundlage für das gemeinsame Wirken der zwölf an RuhrFutur beteiligten Akteure vor dem Hintergrund des Collective-Impact-Ansatzes. 

Erfolgsfaktoren

Das Gelingen des Collective-Impact-Ansatzes ist an fünf Faktoren geknüpft, die die Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit der Initiative und das Zusammenwirken der Partner bilden. 

Weitere Informationen finden Sie unter:
„Collective Impact Forum“
Leitfaden „Gemeinsam Wirken“
 

 

1. Gemeinsame Zielsetzung. Die Partner von RuhrFutur haben sich vor dem Start der Initiative auf fünf verbindliche Ziele verständigt und diese in der Kooperationsvereinbarung festgehalten.

2. Gemeinsame Erfolgsindikatoren und Messsysteme. RuhrFutur handelt datenbasiert: Zahlen und Daten, die den Fortschritt der Initiative dokumentieren, werden systematisch erfasst. Veränderungen im Bildungssystem sollen anhand aussagekräftiger Daten über einen längeren Zeitraum sichtbar gemacht werden. Langfristig wird die Entwicklung eines regionalen Bildungsmonitorings angestrebt.

3. Sich gegenseitig verstärkende Aktivitäten. Die RuhrFutur-Partner sind sich ihrer jeweiligen Kompetenzen und Stärken bewusst. In regelmäßig stattfindenden Sitzungen planen die Mitglieder der Steuerungsgruppe gemeinsam die nächsten Schritte und bringen gezielt die Stärken ihrer Organisation in den Prozess ein.

4. Kontinuierliche Kommunikation. Durch eine beständige und offene Kommunikation unter allen RuhrFutur-Partnern und Beteiligten wird Vertrauen aufgebaut, Verbindlichkeit geschaffen, das weitere Vorgehen sowie die Wirksamkeit der Maßnahmen diskutiert.

5. Gut ausgestattete Geschäftsstelle. Die Geschäftsstelle von RuhrFutur koordiniert die Aktivitäten der Bildungsinitiative, moderiert die Zusammenarbeit der Partner, sorgt für eine kontinuierliche Kommunikation und dokumentiert die erzielten Fortschritte.