Social Summit

30. Juni 2017 - Im Fokus der Talkrunden und Praxisbeispiele stand die Frage, wie politische Institutionen, Organisationen und Medien komplexe Sachverhalte verständlich transportieren und Haltungen vermitteln können, ohne plakativ zu werden.

„Einerseits werden Sachverhalte durch die globale Vernetzung als vielfältiger und komplexer wahrgenommen, andererseits lechzen wir aber auch nach dem Mehr an Informationen“, so Ulrike Sommer im Gespräch mit dem Oberbürgermeister von Bautzen Alexander Ahrens und dem Generalintendanten des Düsseldorfer Schauspielhauses Wilfried Schulz. „Diese Informationen standen uns früher so oft nicht zur Verfügung. In der Wahrnehmung von Menschen gibt es aber keinen linearen Anstieg von Komplexität. Vielmehr lässt sich dies als Wellenbewegung beschreiben. Es gibt Phasen, in denen sich Menschen aufgrund bestimmter Umstände eher als Objekte von Entscheidungen fühlen oder die Dinge als zu komplex empfinden. Aufgabe von Bildung ist es, Menschen auch auf solche Situationen vorzubereiten. Wir müssen ihnen Gehör schenken und Räume der Auseinandersetzung bieten.“

Weitere Teilnehmer des Social Summits waren unter anderem Professor Dr. Karl-Rudolf Korte von der Universität Duisburg-Essen, die WDR-Journalistin Isabel Schayani sowie der Medienjournalist und Blogger Stefan Niggemeier.

Eine Dokumentation des Social Summits 2017 finden Sie hier.