Das Integrationsparadox


Die aktuellen Konflikte rund um Zuwanderung werden meist als Zeichen dafür gesehen, dass Integration gescheitert ist. Aladin El-Mafaalani vertritt jedoch in seinem neuen Buch „Das Integrationsparadox“ die These, dass das Gegenteil der Fall ist: Konflikte entstehen, weil die Integration von zugewanderten und geflüchteten Menschen zunehmend gelingt und sich eine offene Gesellschaft etabliert. Das gesellschaftliche Zusammenwachsen erzeugt jedoch Kontroversen und populistische Abwehrreaktionen.

Der Autor erläutert, welche paradoxen Effekte Integration hat und vor welchen Herausforderungen wir stehen und diskutiert seine Thesen mit Karim Fereidooni.

Es moderiert Ulrike Sommer, Geschäftsführerin der RuhrFutur gGmbH.

Die Veranstaltung am 10. Dezember 2018 (19–21 Uhr) findet im Rahmen von „RuhrFutur & Gäste“ in Kooperation mit der VHS Essen, der Buchhandlung Proust und dem Verlag Kiepenheuer & Witsch statt. Der Eintritt ist frei.

Ort der Veranstaltung: VHS Essen (Großer Saal), Burgplatz 1, 45127 Essen.    

Aladin El-Mafaalani ist 1978 im Ruhrgebiet geboren. Er studierte in Bochum Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Arbeitswissenschaft. Zunächst Lehrer am Berufskolleg Ahlen, später Professor für Politikwissenschaft und politische Soziologie an der Fachhochschule Münster, ist er seit 2018 Abteilungsleiter für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Karim Fereidooni ist 1983 in Mashhad/Iran geboren. Er studierte in Trier und an der Mid Sweden University Germanistik und Politikwissenschaft für das Lehramt, Deutsch als Fremdsprache sowie Europäische Studien. Er arbeitete als Lehrer am St. Ursula Gymnasium Dorsten und promovierte an der Universität Heidelberg. Seit 2016 ist Karim Fereidooni Juniorprofessor für die Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum.

Kontakt/Anmeldung:

Sabine Rehorst
Kommunikation | Presse
0201–177878-26 | sabine.rehorst@ruhrfutur.de

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