Studienwahlorientierung

Studienwahlorientierung

Der Bildungsbericht Ruhr belegt, dass im Ruhrgebiet eine im bundesweiten Vergleich durchschnittlich höhere Anzahl von Menschen eine Hochschulzugangsberechtigung erwirbt, dies jedoch bislang nicht zu einer entsprechend höheren Studierendenquote führt. Für Schülerinnen und Schüler, die einen Hochschulabschluss anstreben, gibt es eine Vielzahl von Informationsangeboten, die jedoch häufig sehr unübersichtlich sind. Die fünf an RuhrFutur beteiligten Hochschulen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Studienwahlorientierung qualitativ zu verbessern, um mehr Studienberechtigte an ein ihren Neigungen entsprechendes Studium heranzuführen.

Die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Universität Duisburg-Essen und die Westfälische Hochschule schließen sich im Rahmen der Maßnahme zusammen, um ein Handlungskonzept zu erarbeiten, das die vorhandenen Angebote zur Studienwahlorientierung bündelt und vermittelbar macht. Dabei verschaffen sich die Hochschulen einen Überblick über bestehende Angebote und leiten daraus gemeinsame Handlungsempfehlungen ab. Diese sollen es Schulen erleichtern, ihre Schülerinnen und Schüler auf die Wahl eines passenden Studiengangs vorzubereiten. So können die Hochschulen beispielsweise den Lehrkräften geeignete Materialien empfehlen, die sie an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben oder Schülerinnen und Schüler als Multiplikatorinnen und Mulitplikatoren schulen, die die Angebote der Hochschulen an ihre Mitschüler weitergeben. Aus dem Handlungskonzept sollen zudem Schlussfolgerungen ableitbar sein, wie möglichst alle Schulen flächendeckend und systematisch erreicht werden können. Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schulen zielt dabei auf eine Stärkung und Verbesserung des bestehenden Systems. Das erarbeitete Handlungskonzept für eine gelingende Studienwahlorientierung wird an die jeweiligen Gegebenheiten in den Kommunen, Hochschulen und Schulen angepasst.

Ziele

  • Grundlagen der Studienwahlorientierung in der Metropole Ruhr verbessern
  • den Erfahrungsaustausch der RuhrFutur-Hochschulen intensivieren und die regionale Verantwortungsgemeinschaft der RuhrFutur-Hochschulen und -Kommunen stärken
  • Unterstützung und Entlastung der Koordinatorinnen und Koordinatoren für Studien- und Berufsorientierung an den Schulen

 

Laufzeit: November 2015 bis April 2017

Beteiligte

  • Zentrale Studienberatung der Ruhr-Universität Bochum
  • Zentrale Studienberatung & Career Service der FH Dortmund
  • Zentrale Studienberatung der TU Dortmund
  • Akademisches Beratungszentrum der Universität Duisburg-Essen
  • Zentrale Studienberatung der Westfälischen Hochschule

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Tanja Helmig

Tanja Helmig

Projektmanagerin Hochschule
0201-177 878-13
tanja.helmig@ruhrfutur.de