Inklusion

Inklusion in weiterführenden Schulen

Inklusion, das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf, stellt für viele Schulen und Kommunen eine große Herausforderung dar. Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich häufig nicht ausreichend auf das Unterrichten von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf vorbereitet. Oft fehlen entsprechend ausgebildete Lehrkräfte. Mit dem Ziel, Inklusion erfolgreich in den Schulalltag zu integrieren, unterstützt die RuhrFutur-Maßnahme weiterführende Schulen unter dem Gesichtspunkt der Inklusion. 

Seit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention durch die Bundesregierung im Jahr 2009 diskutieren Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Schulen und Eltern darüber, wie die Forderungen nach einem inklusiven Bildungssystem so umgesetzt werden können, dass alle Schülerinnen und Schüler, darunter auch solche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, in allgemeinbildenden Schulen bestmöglich gefördert werden können. In Nordrhein-Westfalen wurde mit dem „Ersten Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ 2013 das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf zum Regelfall erklärt. Der Schwerpunkt Inklusion bildet eine von drei Maßnahmen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung in den weiterführenden Schulen und unterstützt Schulen dabei, Inklusion erfolgreich in ihrem Schulalltag umzusetzen. Dazu werden Schulleitungen und Kollegien der teilnehmenden Gesamtschulen und Gymnasien im Rahmen von Coachings, individuellen Beratungen und Workshops professionell durch eine erfahrene (Schulentwicklungs-)Agentur fortgebildet. Durch Fachtagungen, die Bildung von Netzwerken und durch Hospitationen in anderen Schulen können Schulen und Lehrkräfte zudem ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. 

Ziele

  • Schul- und Unterrichtsqualität in den weiterführenden Schulen der Metropole weiterentwickeln
  • Schulen und Lehrkräfte bei der Umsetzung von Inklusion im Schulalltag stärken und unterstützen 
  • die Vernetzung von Schulen auf inter- und intrakommunaler Ebene, Austausch und wechselseitiges Lernen fördern

 

Laufzeit: August 2015 bis Dezember 2017

Beteiligte

Die teilnehmende Schule der Stadt Dortmund:

  • Martin-Luther-King-Gesamtschule

Die teilnehmenden Schulen der Stadt Gelsenkirchen:

  • Evangelische Gesamtschule Bismarck
  • Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Die teilnehmende Schule der Stadt Herten:

  • Rosa-Parks-Schule, Gesamtschule

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Doreen Barzel

Doreen Barzel

Projektmanagerin Grundschule und weiterführende Schule
0201-177878-24
doreen.barzel@ruhrfutur.de