Systematische Grundschulentwicklung

Systematische Grundschulentwicklung

Mit der Maßnahme Systematische Grundschulentwicklung werden Grundschulen – begleitet durch die beteiligten Kommunen und Schulaufsichten – dabei unterstützt, sich weiterzuentwickeln und bessere Bedingungen für erfolgreiche Bildungsbiografien von Schülerinnen und Schülern zu schaffen. Um dies zu erreichen, stehen bei allen Anstrengungen der Unterricht und die Unterrichtsentwicklung im Mittelpunkt.

Mit dem Vorhaben wird die Weiterentwicklung der Schule zu einer Organisation vorangetrieben, die alle Lernenden in den Mittelpunkt stellt, und durch deren individuelle Förderung zur bestmöglichen Stärkung ihrer Persönlichkeit, zur Entfaltung ihrer Potenziale und zur Entwicklung von Kompetenzen führt. Da der Erfolg von Bildungseinrichtungen (hier: den Grundschulen, in denen alle Kinder erreicht werden) vom Gesamtsystem aus Strukturen, Prozessen, Programmen und Regeln abhängt, muss dieses Gesamtsystem auch Gegenstand der Veränderung sein. Das Vorhaben orientiert sich dabei an einem gemeinsam von der Steuergruppe der Maßnahme - bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der staatlichen Schulaufsicht und der Geschäftsstelle RuhrFutur - definierten Rahmen. Auf Basis ihrer jeweiligen Bedingungen und Ausgangsvoraussetzungen setzen sich die beteiligten Grundschulen individuelle Entwicklungsziele.

Konkret befassen sich die Schulen unter anderem mit Fragen der Unterrichtsgestaltung, des Lernklimas und der Motivation, der Sprachbildung, der Elternarbeit und des Umgangs mit heterogenen Klassen. In Fortbildungen und fachlichen Beratungen setzen sich Schulleitungen und Lehrkräfte zudem mit Themen wie Ganztag, Ressourcenplanung und Personaleinsatz auseinander und vernetzen sich mit anderen Schulen. Dabei werden die Grundschulen von erfahrenen externen Schulentwicklungsberatern fortgebildet und beraten.

Diese fachliche Begleitung ist längerfristig und mit hoher Kontaktfrequenz angelegt und jeweils auf die Bedürfnisse der einzelnen Schule zugeschnitten. Zugleich werden Schulleitungen und Lehrkräfte darauf vorbereitet, den Entwicklungsprozess über die Maßnahmenlaufzeit hinaus weiter eigenständig vorantreiben zu können. Durch die kooperative, regional vernetzende Vorgehensweise sollen die Themen Schul- und Unterrichtsentwicklung als wichtige Aufgabe für die gesamte Bildungslandschaft der Metropole Ruhr etabliert werden.

Mit dem Schuljahr 2014/15 startete die Maßnahme mit der Begleitung von 18 Grundschulen aus Essen und Mülheim an der Ruhr. Aufgrund des Erfolgs, der hohen Zufriedenheit aller Akteure und der positiven Stimmung, die mit der Maßnahme in die Bildungslandschaft der Metropole Ruhr hineingetragen wurde, sind nach den Osterferien 2016 28 weitere Schulen aus allen fünf RuhrFutur-Kommunen in die Maßnahme eingestiegen.

Ziele

  • Individuelle Förderung verbessern
  • Schulentwicklung systemisch und regional denken
  • Übergänge gestalten
  • Schule als „lernendes System” weiterentwickeln

 

Laufzeit: August 2014 bis Dezember 2017

Beteiligte

Teilnehmende Schulen der Stadt Essen:

  • Astrid-Lindgren-Schule
  • Dionysiusschule
  • Elisabethschule
  • Grundschule Nordviertel
  • Hüttmannschule
  • Neuessener Schule
  • Stiftschule

Seit 2014:

  • Schule an der Ruhr
  • Bardelebenschule
  • Herderschule
  • Höltingschule
  • Christophorusschule
  • Maria-Kunigunda-Schule
  • Cranachschule
  • Schmachtenbergschule
  • Grundschule an der Heinickestraße
  • Leitherschule
  • Ardeyschule

Teilnehmende Schulen der Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • Erich-Kästner-Schule
  • Barbaraschule
  • Pestalozzi-Schule
  • Lierbergschule
  • Grundschule am Steigerweg
  • Klostermarkt
  • Hölterschule

Seit 2014:

  • Astrid-Lindgren-Schule
  • Brüder-Grimm-Schule
  • Grundschule am Dichterviertel
  • Grundschule Styrum
  • Grundschule an der Zunftmeisterstraße
  • Katharinenschule
  • Schildbergschule

Teilnehmende Schulen der Stadt Dortmund:

  • Funke-Grundschule
  • Graf-Konrad-Grundschule
  • Herder-Grundschule
  • Libellen-Grundschule
  • Petri-Grundschule
  • Steinhammer-Grundschule

Die teilnehmende Schule der Stadt Gelsenkirchen:

  • Grundschule Georgstraße

Die teilnehmenden Schulen der Stadt Herten:

  • Barbaraschule
  • Comeniusschule
  • Goetheschule
  • Grundschule Herten Mitte
  • Ludgerusschule
  • Martinischule
  • Achtenbeckschule (Förderschule)

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle

Doreen Barzel

Doreen Barzel

Projektmanagerin Grundschule und weiterführende Schule
0201-177878-24
doreen.barzel@ruhrfutur.de